Deutsche Gesetzliche Unfall-Versicherung (DGUV) – neue Vorschrift und Regel für Feuerwehren

Umfassende Vorschrift zu Unfallverhütung im Dienst

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ein neues Regelwerk für den Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren erlassen: Die DGUV-Vorschrift 49 „Feuerwehren“. „Mit der Einführung konnte das Arbeitsschutzrecht für den Dienst in unseren Freiwilligen Feuerwehren abgerundet werden“, erklärt Lars Oschmann, zuständiger Vizepräsident beim Deutschen Feuerwehrverband (DFV). „Die Unfallverhütungsvorschrift wurde zeitgemäß weiterentwickelt. Es werden nun beispielsweise die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen und neue Feuerwehrtechnik berücksichtigt. Damit steht unseren Freiwilligen Feuerwehren und ihren Führungskräften sowie den Bürgermeistern eine umfassende Handlungsanweisung zur Unfallverhütung im Feuerwehrdienst zur Verfügung“, berichtet Oschmann. Der Deutsche Feuerwehrverband wirkte über Vertreter aus dem Fachbereich „Sozialwesen“ in den Gremien der DGUV (Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen, Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz) bei der Neukonzeption mit. Oschmann dankt allen an der Bearbeitung der Vorschrift Beteiligten.

Die Vorschrift ersetzt die Unfallverhütungsvorschrift (UVV) „Feuerwehren“ (GUV-V C53), die seit 1989 in Kraft ist. Parallel erscheint die neue DGUV-Regel „Feuerwehren“ (105-049). Sie ersetzt die Durchführungsanweisungen der alten UVV. Die neuen Regelungen zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und zur Feststellung der Eignung für das Tragen von Atemschutz berücksichtigen beispielsweise in besonderer Weise die Belange des Ehrenamtes. So wird es nun möglich sein, Vorsorge und Eignungsfeststellung gemeinsam durchzuführen. Dazu
reicht eine geeignete Ärztin oder ein geeigneter Arzt aus, ein spezieller Betriebsmediziner ist dazu nicht mehr notwendig.

Die einzelnen Unfallversicherungsträger müssen die neue Vorschrift jetzt jeweils für ihr Zuständigkeitsgebiet in Kraft setzen.

DGUV Regel 105-049 – Feuerwehren

DGUV Vorschrift 49 – UVV Feuerwehren

Quelle: DFV-Newsletter 01/2019 vom 1. Februar 2019

Feuerwehren präsentieren Lösungen für Zukunftsprobleme

Es gibt sie, die Lösung für die in letzter Zeit immer lauter angemahnten Probleme, die deutschlandweit auf das System der Feuerwehren zukommen: Mitgliederschwund, Nachwuchsmangel, Kostensteigerungen, Ehrenamtsmüdigkeit bei langfristigem Engagement lassen Düsteres erahnen. Die Feuerwehren und Verantwortlichen im Feuerwehrwesen schauen stirnrunzelnd auf die aktuelle Entwicklung. „Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz hat sich schon vor vier Jahren aufgemacht und alle im Feuerwehrwesen relevanten Kräfte und Personen in einen Prozess eingebunden, der die drohenden Zukunftsprobleme erfasst und Lösungsideen entwickelt hat. Daraus wurde ein Zukunftspapier entwickelt, in dem mehr als 90 Grundsatzthemen Lösungen anbieten und Entwicklungswege konkret benennen“, so der Präsident des Verbandes, Frank Hachemer.

„Man kann also mit Fug und Recht sagen: Wir haben die Lösungen!“

Aktuell legt der Verband eine brandneue Ausgabe des Papiers vor: „Das Papier ist dynamisch angelegt, auch neue Ideen werden darin aufgenommen“, erklärt der Präsident. Der Inhalt regt klare Maßnahmen an, macht aber auch in Teilen ein Umdenken notwendig: Dazu muss man den Mut haben, denn das Feuerwehrwesen wird sich in den nächsten etwa zehn Jahren in jedem Falle drastisch verändern. Wenn wir das Gute daran behalten wollen, beispielsweise das Ehrenamt als Grundlage, dann müssen wir uns in vielen Dingen bewegen“, merkt der LFV-Präsident an. Eingeladen zu gemeinsamem Handeln sind nicht nur die unmittelbaren Entscheider in den Verbandsgemeinden und Städten, die die Feuerwehren aufstellen, sondern auch Politiker und Verwaltungen auf allen Ebenen von den Kommunen bis zur Landesebene. Das Zukunftspapier steht online unter www.lfv-rlp.de/unsere-themen/zukunftspapier.

Quelle: DFV-Newsletter 3/2018

Zukunftspapier_2018

Feuerwehr Reichenbach / Spessart feiert

Wie uns die Vertreter unserer Partnerfeuerwehr aus Reichenbach / Spessart (Gemeinde Mömbris) mitteilen, feiern sie am 26. und  27. Mai 2018 wieder ihr Feuerwehrfest. Auch die traditionelle Haspel, bei uns „Schweinshaxe“ genannt, wird es am Samstagabend wieder geben. Das Glattbacher Schwarzgebläse sorgt dabei für Unterhaltung.

Auch unsere Feuerwehr wird das Feuerwehrfest mit einer Abordnung besuchen. Abfahrt ist um 18 Uhr am Gerätehaus.

FFW Reichenbach Spessart Festanzeige 2018

Interne Maifeier war gut besucht

Erfreut zeigte sich der neue Vorsitzende über den guten Besuch der internen Maifeier. Hatten doch 29 Personen der Einsatz- sowie Alters- und Ehrenabteilung den Weg in das Gerätehaus gefunden. Nach Begrüßung des Gemeindebrandinspektors, des Wehrführers sowie dessen Stellvertreter und des Ehrenvorsitzenden konnte der am Grill zubereitete Räuberbraten verzehrt werden. Dank sagte der Vorsitzende auch an die Helfer, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung geholfen hatten.

Bei Essen und Trinken saßen die Teilnehmer bis weit nach Mitternacht zusammen. Ausreichend Gesprächsstoff gibt es bei der Feuerwehr immer. Auch der Spaß kam bei den Unterhaltungen nicht zu kurz.

Am folgenden Morgen trafen sich die Helfer erneut, um die Spuren der Veranstaltung zu beseitigen und alle benötigten Utensilien zu reinigen und wieder aufzuräumen. Da sich genügend Helfer gefunden hatten, war dies in kurzer Zeit auch erledigt.

Kurz nach 10 Uhr begaben sich dann einige Kameradinnen und Kameraden zur Feuerwehr nach Elmshausen, die ihre alljährliche öffentliche Maifeier veranstalteten. Bei doch niedrigen Temperaturen unterstützte man die dortigen Kameraden mit dem Verzehr von Steaks oder Wurst und dem einen oder anderen Getränk. Um die Mittagszeit fuhren die Reichenbacher Feuerwehrleute wieder nach Hause.

Viel los im Jubiläumsjahr

Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Anerkennungen gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach. koe/Foto: koe

Neben Mitgliedern der Einsatzabteilung konnte Wehrführer Peter Karn sowohl passive Mitglieder als auch Angehörige der Alters- und Ehrenabteilung und der Jugendfeuerwehr zur Jahreshauptversammlung im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach begrüßen. Neben Bürgermeister *** mit Gattin waren der Ortsvorsteher ***, die Gemeindebrandinspektoren Bernd Röder und *** zusammen mit Kreisbrandmeister *** gekommen.

Der verstorbenen Mitglieder Georg Jährling, Adam Katzenmeier, Hans Krichbaum, Horst Wolf, Walter Gehbauer, Ernst Nickel und Maria Mink gedachte die Versammlung mit einer Schweigeminute. In seinem Bericht ging der Wehrführer auf zahlreiche Übungen und Einsätze sowie viele Vereinstätigkeiten im vergangenen Jahr ein.

Insgesamt wurde die Wehr 2017 zu 39 Einsätzen gerufen, bei denen über 1200 Einsatzstunden geleistet wurde. Davon waren vier Brandeinsätze und 35 Technische Hilfeleistungen. 18 davon betrafen das Felsenmeer. Dort hatten sich die Rettungspunkt wieder bestens bewährt, wie Karn betonte. Die Gesamtwehr bildete sich in neun Übungen und vier Unterrichtsabenden weiter. Die einzelnen Löschgruppen hatten weitere fünf Ausbildungstreffen veranstaltet. Karn bat vor allem die Gruppenübungen besser zu besuchen, da dabei besonders fahrzeugspezifisch geübt werde. Die Arbeit in der Wehr und Feuerwehrverein war in jeweils vier Vorstands- und Wehrausschusssitzungen koordiniert worden.

Auf den Anbau einer weiteren Halle hofft die Wehr, für die durch den Neubau des Bauhofes Platz gewonnen werden konnte. Die Wehr werde beim Bau mit Eigenleistungen helfen, sicherte der Wehrführer zu.

Karn erinnerte an die Gaggel- und Skatturniere im Gerätehaus. Ortsvorsteher *** und Organisator des Kartenspiels nutzte die Versammlung, um dem Sieger des Skatturniers, Erich Sauer, den Wanderpokal zu übergeben. Neben zahlreichen Festen der örtlichen Vereine hatte die Reichenbacher Wehr auch die Kameraden der Wehr in Reichenbach im Spessart bei deren Sommerfest besucht.

Höhepunkte im vergangen Jahr waren das 125-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach und das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Letzteres wurde mit einem Aktionstag begangen. Karn dankte hierbei besonders dem Jugendwart Dainel Noller, seinem Stellvertreter Mirko Cieslak und dem Betreuer Lukas Külper, die diese Veranstaltung organisiert hatten.

Ein Tag später hatte ein kleiner Festkommers zum 125-jährigen Bestehen der FFW Reichenbach im Gerätehaus stattgefunden. Dabei hatte Walter Koepff eine kleine Zeitreise von der Gründung der FFW Reichenbach bis zur Gegenwart präsentiert. Der Wehrführer dankte ihm sowie dem Frauenchor Reichenbach, der den Festkommers mit Musikbeiträgen gestaltet hatte. Karns Dank galt ebenso Jan Hendrik Humpert, der mit Unterstützung von Markus Moritz den Festkommers organisiert hatte.

In Sachen Brandschutzerziehung war die Wehr erneut aktiv. So waren Gruppen vom Reichenbacher Kindergarten zu Gast im Gerätehaus, wo sie über die Gerätschaften informiert wurden. Mehrfach als Nachtwachen eingesetzt waren die Wehrleute bei Vereinsveranstaltung, wie auch bei der Absicherung des Kerwezuges in Elmshausen. Die Kollegen aus Elmshausen kümmerten sich im Gegenzug um die Sicherheit beim Kerwezug in Reichenbach. Dieses Fest mit dem Frühschoppen in der Feuerwehrunterkunft war laut Rechner Ferdinand Schreiner so erfolgreich wie lange nicht mehr. Das ist allerdings nur dank der vielen freiwilligen Helfer möglich, denen Wehrführer Peter Karn ebenso dankte, wie seinem Stellvertreter Reiner Humpert, der die Organisation des Frühschoppens zusammen mit Ferdinand Schreiner und Simone Eckel gestemmt hatte.

Die Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Röder habe eine positive Beurteilung durch den Gemeindebrandinspektor Bernd Röder erfahren, wobei sich erneut gezeigt hatte, dass der Digitalfunk in Reichenbach nicht funktioniere. Für die Durchführung der Übung wurde Jan Henrik Humpert besonders gedankt.

Auch Weiterbildung war im vergangen Jahr getrieben worden. So hatten an diversen Lehrgängen Katrin Moritz (Erste Hilfe, Motorsägeführer), Dan Schmitt (Sprechfunk), Christian Rausch (Sprechfunk), Daniel Noller (Truppführer), Mirko Cieslak (Technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall), Simone Eckel (Technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall, Sanitäter, Motorsäge) und Peter Karn (Fortbildung für Feuerwehrführungskräfte, für Kreisausbilder und Führen im Gefahrstoff-Atomar-Biologisch-Chemisch-Einsatz) teilgenommen. Für die Freistellung zur Teilnahme an den Lehrgängen durch die Arbeitgeber dankte Peter Karn diesen ganz besonders, da das heute nicht immer selbstverständlich sei.

Der scheidende Feuerwehrvereinsvorsitzende dankte allen Mitglieder für die gute und stets offene Zusammenarbeit und wünschte dem neuen Vereinsvorstand für seine zukünftige Arbeit viel Erfolg.

Zusammen mit Bürgermeister ***, den Gemeindebrandinspektoren Bernd Röder und *** sowie dem Kreisbrandmeister Volker Steiger nahmen Peter Karn, Reiner Humpert noch Beförderungen bzw. die Übernahme in die aktive Wehr vor. Feuerwehrfrau-Anwärter wurden Paula Moritz und Jessica Bormuth. Harun Güldak wurde zum Feuerwehrmann-Anwärter ernannt. Katrin Moritz darf sich jetzt Feuerwehrfrau nennen, während Daniel Noller und Lukas Külper zu Hauptfeuerwehrmännern befördert wurden. In die Alters- und Ehrenabteilung übernommen wurde Erich Sauer. Für langjährige aktive Zugehörigkeit erhielten Jan Henrik Humpert (10 Jahre), Sven Rascher (20 Jahre) und Markus Moritz (30) Jahre jeweils eine Anerkennungsprämie.

 

Einen Einblick in die Geldbewegungen der Feuerwehrkasse servierte Rechner Ferdinand Schreiner. Dank der erwähnten guten Einnahmen bei der Kerb habe das Defizit bei der Musikveranstaltung zum 125-jährigen Bestehen der Wehr mit der Formation „Hai-Fly“ in die Traube-Arena ausgeglichen werden können. Größere Summen hatte die Wehr in die Unterhaltung der Fahrzeuge und die Schutzkleidungen gesteckt. Die Kassenprüfer Simone Eckel und *** bescheinigten dem Rechner eine einwandfreie Kassenführung. Gruß- und Dankeswort kamen noch von Bürgermeister ***, Kreisbrandmeister *** und Gemeindebrandinspektor Bernd Röder. Mit dem Hinweis auf die Versammlung aller Lautertaler Feuerwehren am Freitag, 6. April um 19 Uhr im Gasthaus Zur Traube schloss der neue Feuerwehrvereinsvorsitzende Fabian Eckstein die Versammlung. koe

Historische Veränderung bei der Reichenbacher Wehr

Alter und neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach ist Peter Karn (r.), dem (v.l.) als Stellvertreter Jan Hendrik Humpert zur Seite steht. Den Feuerwehrverein leitet Fabian Eckstein mit Lukas Külper als Stellvertreter. Simone Eckel übernahm die Schriftführung. Es fehlen Rechner Ferdinand Schreiner und Beisitzerin Bettina Schreiner. koe/Foto: koe

Zum ersten Mal in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach wurde eine Trennung zwischen Führung des Feuerwehrvereins und der Wehrführung durchgeführt. Zunehmende Belastungen für den Wehrführer Peter Karn und seinen bisherigen Stellvertreter Reiner Humpert haben den Vorstand der Wehr veranlasst, die Vereinsführung in andere Hände zu legen. Entsprechend wurden jetzt bei der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus der Wehr die neue Vereinsführung und die neuen Wehrführer unter der Leitung von Bürgermeister ***, Markus Moritz und Jens Eckel als Wahlausschuss gewählt. Für den Vereinsvorsitz gab es mit Fabian Eckstein nur einen Kandidaten, der einstimmig gewählt wurde. Für den stellvertretenden Vereinsvorsitzenden konnte die Versammlung sich zwischen Lukas Külper und Stefan Bitsch entscheiden. Ein eindeutiges Votum erhielt Lukas Külper mit 32 von 40 Stimmen. Rechner bleibt weiterhin Ferdinand Schreiner. Die Schriftführung übernimmt Simone Eckel von Erich Sauer. Bettina Schreiner ergänzt als Beisitzerin den Vorstand des Feuerwehrvereins, die das langjährige Vorstandsmitglied Herbert Weyhrauch ersetzt. Für das Amt des Wehrführers stand nur Peter Karn zu Wiederwahl. Nach 15 Jahren will er jetzt noch fünf Jahre weiter zur Verfügung stehen, dann aber müsse ein Nachfolger gefunden werden. Für seinen Stellvertreter kandidierten Ferdinand Schreiner und Jan Hendrik Humpert. Letzterer konnte mit 22 von 30 Stimmen die Wahl für sich entscheiden. Fabian Eckstein dankte nach dem Wahlvorgang dem Wahlausschuss und für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. koe/Foto: koe

Vorstand und Wehrleitung wurden neu gewählt

In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach e.V. wurde am 24.03.2018 sowohl der Vorstand als auch die Wehrleitung neu gewählt. Erstmals in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach wurde eine Trennung von Vorsitzenden und Wehrführern vorgenommen. Dies ist auch eine Folge der überzogenen bürokratischen Anforderungen an die Führungskräfte eines Vereins bzw. einer Feuerwehr.

Der neue Vereinsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Fabian Eckstein (Vorsitzender),
  • Lukas Külper (stv. Vorsitzender),
  • Ferdinand Schreiner (Rechner),
  • Simone Eckel (Schriftführerin) und
  • Bettina Schreiner (Beisitzerin).

Die Einsatzabteilung wählte ihre neue Wehrleitung.

  • Peter Karn (Wehrführer) und
  • Jan Henrik Humpert (stv. Wehrführer).

Wir gratulieren unseren Kandidaten zu Ihrer Wahl und wünschen Ihnen viel Erfolg für die kommenden 5 Jahre!

Einen ausführlichen Bericht zur Jahreshauptversammlung wird der Pressewart Walter Koepff in den kommenden Tagen noch einstellen.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach e.V. wünscht all ihren Mitgliedern, Freunden und der gesamten Bevölkerung Lautertals ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedliches neues Jahr 2018.

Wir danken allen, die uns auch in diesem besonderen Jahr mit dem Doppeljubiläum – 125 Jahre Feuerwehr und 50 Jahre Jugendfeuerwehr  – wieder auf verschiedenste Art und Weise geholfen haben. So hoffen wir auch in Zukunft auf Unterstützung seitens unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Denn nur mit Ihrer Hilfe kann die Feuerwehr kompetente Hilfe in Notsituationen leisten.

Besonders würden wir uns natürlich freuen, wenn auch Sie sich dazu entschließen könnten uns aktiv oder fördernd zu unterstützen.

Tipps für eine sichere Advents- und Weihnachtszeit finden Sie ab sofort unter „Bürgerinformationen„.

 

Ihre Freiwillige Feuerwehr Reichenbach e.V.

Menschenrettung zuerst

Dichter Qualm stieg aus allen Ritzen des Daches einer Werkshalle der Firma Röder in Reichenbachs Seifenwiesenweg. Eine Verpuffung bei Elektroarbeiten in der Fahrzeughalle hatte zu einer starken Verqualmung des Gebäudes geführt, in dem sich vier Personen befanden. So die Ausgangslage für die Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach, die von interessierten Bürgern beobachtet wurde. Unter der Einsatzleitung von Jan-Henrik Humpert drangen gleich nach dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges an der Brandstelle Feuerwehrleute unter Atemschutz in den verqualmten Komplex vor, um nach den vier vermissten Personen zu suchen. Eine wurde Dank Wärmebildkamera in einem Wohnwagen entdeckt, eine andere befand sich in einer Arbeitsgrube. Alle vier konnten schnell geborgen und den medizinischen Rettungskräften übergeben werden. Währenddessen gingen die Löschtrupps mit mehreren Strahlrohren daran den Brand zu bekämpfen. Die Mannschaft des zweiten Löschfahrzeuges sorgte mit einer Wasserwand vom Kochengraben aus für die Kühlung des Gebäudes. Versorgt mit Wasser wurden die Löschfahrzeuge über eine Schlauchleitung aus einem Unterflurhydranten im Seifenwiesenweg, die die Mannschaft des Gerätewagens aufgebaut hatte. Eine Multifunktionsleiter kam noch zum Einsatz, da die elektrisch betriebenen Rolltore per Hand geöffnet werden mussten; der Strom wäre im Ernstfall abgestellt worden. Danach konnte der Qualm mit einem Belüfter aus dem Gebäude vertrieben werden.

Eine kurze Manöverkritik erfolgte nach gelungenem Einsatz noch vor Ort. Einsatzleiter Jan-Henrik Humpert war mit der Arbeit seiner Feuerwehrkameraden und –kameradinnen zufrieden. Wehrführer Peter Karn bemängelt vor allem den „mehr als bescheidenen Digitalfunk“, der in Reichenbach nur eingeschränkt funktioniere. Karn dankte der Firma Röder für die Bereitstellung des Übungsobjektes.

Nach der Aufrüstung der Einsatzfahrzeuge im Gerätehaus lobte Gemeindebrandinspektor Bernd Röder die Reichenbach Wehr nicht nur für die erfolgreiche Übung sondern auch für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Für ihre Unterstützung der Wehr dankte er auch den anwesenden Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung sowie der Jugendfeuerwehr. Besonders begrüßte er den Ehrenvorsitzenden Dieter Horn. Peter Karn wies noch auf die vorweihnachtliche Feier am 25. 11. in der Traube hin. Ferner würden noch Helfer für die Begleitung der Laternenumzüge zum Martinstag gesucht. Mit von Grillmeister Bernd Müller gegarten Würstchen und Steaks stärkten sich die Feuerwehrleute zum Abschluss. koe/Fotos: koe

              

Abschlussübung am Samstag, den 28.10.2017 um 14:30 Uhr

Die Wehrleitung erinnert auch auf diesem Wege noch einmal an die am kommenden Samstag stattfindende jährliche Abschlussübung.

Sie bittet insbesondere die Mitglieder der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr und der Alters- und Ehrenabteilung um zahlreiches Erscheinen.

Insbesondere ist aber auch die Bevölkerung zur Abschlussübung eingeladen, um sich über den Ausbildungs- und Ausstattungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach ein Bild zu machen.

Treffpunkt ist das Gerätehaus im Brandauer-Klinger-Weg 5 in Reichenbach.

Der Kameradschaftsabend 2017 fällt aus.

In seiner letzten Sitzung am 14.09.2017 hat der Vorstand beschlossen, den diesjährigen Kameradschaftsabend ausfallen zu lassen. Hintergrund ist Arbeitsüberlastung der Personen, die mit der Durchführung der Veranstaltung betraut sind. Insbesondere infolge der vielfältigen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017.

Die Helfer der bisherigen Veranstaltungen werden zum Dank zur vorweihnachtlichen Feier mit eingeladen. Beförderungen, Ehrungen und die Vergabe von Ehrenamtspreisen werden im Rahmen der Jahreshauptversammlung in 2018 erfolgen.

Der Vorstand bittet um Verständnis.

Wahlen 2018

Bereits jetzt weist der noch amtierende Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr darauf hin, dass im Rahmen der Jahreshauptversammlung in 2018 ein neuer Vorstand und eine neue Wehrleitung zu wählen sind.

Aus dem bisherigen Vorstand wird nur der Rechner Ferdinand Schreiner sich wieder für das Amt zur Verfügung stellen. Aber auch er würde sich nach 15 Jahren über einen Nachfolger in diesem Amt freuen. Alle anderen Vorstandsmitglieder scheiden auf eigenen Wunsch nach 5, 15 bzw. mehr als 25 Jahren aus dem Vorstand aus.

Bei der Wehrleitung ist der bisherige Wehrführer noch einmal bereit für das Amt erneut zu kandidieren. Reiner Humbert steht als stellvertretender Wehrführer zur Zeit nicht mehr zur Verfügung.

Grundsätzlich will der bisherige Vorstand  die Ämterallianz von Wehrführer und 1. Vorsitzendem sowie stv. Wehrführer und stv. Vorsitzendem auflösen, da beide Ämter zusammen zuviel Zeitaufwand für den Einzelnen bedeuten.

Damit sich möglichst alle Mitglieder (Aktive, fördernde Mitglieder sowie Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung) frühzeitig Gedanken machen können, ob sie sich für ein Amt aufstellen lassen möchten, hat der Vorstand am grünen Brett einen Aushang bereits am 23. August 2017 aufgehängt, aus dem die zu vergebenden Posten ersichtlich sind. Jeder Interessent kann sich hier mit Namen und Unterschrift selbst eintragen. Dies erleichtert dem Verein einen möglichst reibungslosen Wechsel im Vorstand und der Wehrleitung. Der Vorstand und die Wehrleitung hoffen darauf, dass alle Posten bis zur Wahl besetzt werden können. Sollte dies nicht möglich sein, wird eine weitere außerordentliche Jahreshauptversammlung nötig werden. Dies sollte aber möglichst nicht notwendig werden.

Deshalb die große Bitte: Traut Euch!

Nachfolgend die Vorlage für den Aushang zur Ansicht: 2017-08-23 Ausschreibung Posten Wahl 2018