Skat-Turnier für guten Zweck

„18, 20, nur nicht passen“ – Am Freitag, 20.Oktober 2017 ist es wieder soweit: Ab 19. 30 Uhr darf im Feuerwehrgerätehaus in Reichenbach gereizt werden. Nach der Begeisterung im vergangen Jahr erfolgt jetzt die Neuauflage des Skat-Turniers zugunsten der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe, bei der Letztjahressieger *** versuchen wird seinen Titel zu verteidigen. Anmeldeschluss für das Skat-Turnier ist um 19.15 Uhr. Wie im vergangenen Jahre laden ***, Markus Moritz und *** zu diesem Kartenspiel ein, dessen Erlös erneut an den Pfungstädter-Fanclub von *** gehen wird, der damit die Aktion für krebskranke Kinder, die Deutsche Leukämie-Forschungshilfe, unterstützt. Es wird nach den Regeln des Deutschen Skatverbandes (DSkV) gespielt. Vorgesehen sind zwei Runden á 48 Spiele am Vierertisch, bzw. 36 am Dreiertisch. Das Startgeld von 7,00 Euro wird komplett ausgespielt. Das Abreizgeld, ein Betrag der für jedes verlorene Spiel erhoben wird, soll für die Spendenaktion verwendet werden. Ein verlorenes Spiel kostet 50 Cent. Ab dem 3. verlorenen Spiel wird 1,00 Euro kassiert. Die drei Herren bitten, sich unbedingt vorher anzumelden, um die Räumlichkeiten entsprechenden vorbereiten zu können. Eine schriftliche Anmeldung soll an *** unter der eMail-Adresse *** gehen. Für das leibliche Wohl sorgen Mitglieder der Reichenbacher Wehr. koe/Foto: koe

Richtiges Verhalten bei überfluteten Räumen

Im kürzlich veröffentlichten Newsletter des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) wurde kurz auf das Thema „richtiges Verhalten bei überfluteten Räumen“ hingewiesen. Da es auch in Lautertal immer wieder einmal zu Überschwemmungen kommen kann, wollen wir Sie zumindest kurz auf die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen hinweisen.

Aber nicht nur durch Unwetter, sondern auch durch Schäden an Wasser- oder Abwasserleitungen kann es zu überfluteten Räumen kommen. Und immer dort, wo Wasser und Strom zusammen kommen können, entsteht Lebensgefahr für Personen.

Schauen Sie deshalb mal auf unsere Seite „Bürgerinformationen“ und lesen Sie mehr zu diesem Thema.

Einsatz im Felsenmeer

Zum zweiten Mal innerhalb zweier Tage wurde die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach zu einem Einsatz in das Felsenmeer alarmiert. Diesmal war eine männliche Person in der Nähe des Rettungspunktes 2 gestürzt.

Ob Ursache oder Wirkung war nicht bekannt, aber die Person hatte Kreislaufprobleme, war kurzzeitig bewußtlos, krampfte etwas und zeigte Schocksymptome beim Eintreffen der Feuerwehr.

Auf Grund der Beeinträchtigung durch den Abbau der Ausstattung zu „Felsenmeer in Flammen“ erfolgte die Anfahrt der Feuerwehr über den Rettungspunkt 3. Standardmäßig wäre die Anfahrt direkt über das FIZ erfolgt.

Nach Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die Person mit Unterstützung von Helfern des Versanstalters von „Felsenmeer in Flammen“ bergab bis zum Felsenmeerinformationszentrums (FIZ) durch unwegsames Gelände getragen und dort dem Rettungsdienst übergeben. Durch diese freiwillige Hilfe mussten keine weiteren Einsatzkräfte der Feuerwehr nachgefordert werden, die noch im Gerätehaus in Bereitschaft standen.

Eigentum verpflichtet! Rauchmeldertag ist am Freitag, den 13.10.2017

Besuchen Sie zu diesem Thema unbedingt einmal die Internetseite http://www.rauchmelder-lebensretter.de/fachberater-feuerwehren/rauchmeldertag/ . Dort erfahren Sie Wissenswertes rund um das Thema Rauchmelder.

Aber auch hier auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach können Sie die wesentlichen Informationen zu diesem Thema unter dem Register „Bürgerinformationen“ abrufen.

Zusätzlich stellen wir Ihnen das gemeinsame Schreiben von Forum Brandrauchprävention e.V. und der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach zur Verfügung sowie weitere Flyer dazu.

2017-09-30 Rauchmeldertag final

 

Einsatz im Felsenmeer

Punkt 15:30 Uhr am 30.09.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr über Funkmeldeempfänger von der Leitstelle Bergstraße alarmiert. Gemeldet wurde eine Gesichts-/Kopfverletzung am Rettungspunkt 6 (Höhe Riesensäule).

ELW (1:1) und MTW (1:7) rückten aus. Da der Rettungswagen (RTW) anlässlich der Veranstaltung „Felsenmeer in Flammen“ bereits am Fuße des Felsenmeeres war, fuhr er direkt mit dem ELW in Richtung Einsatzstelle, während der MTW ausnahmsweise hinterher fuhr.

Angetroffen wurde ein kleiner Junge mit einer Kopfplatzwunde, welcher herzzerreißend schrie. Weder Eltern, Feuerwehr noch Rettungsdienst konnten ihn vorerst beruhigen. Erst im RTW kam er zur Ruhe.

Wie jedes Mal wurde der Rettungsdienst aus dem Felsenmeer geleitet und bis zum Ortsmittelpunkt geführt. Danach endete der Einsatz für die Feuerwehr, die jedoch in einigen Stunden wieder den ehrenamtlichen Brandsicherheitsdienst bei „Felsenmeer in Flammen“ stellen wird.

Brandsicherheitsdienst bei „Felsenmeer in Flammen“

Sowohl am 29.09.2017 als auch am 30.09.2017 leisteten Mitglieder der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach Brandsicherheitsdienst bei der überregional bekannten Veranstaltung „Felsenmeer in Flammen“. Wie bereits in den Vorjahren wurde eine tolle Schau mit Illumination, Tanz und Musik im unteren Bereich des Felsenmeeres geboten. Auf YouTube finden sich dazu etliche Filme zu den Aufführungen in den vergangenen Jahren.

Im Einsatz waren der ELW (1:1) und das LF 10/6 (1:5). Im Vorfeld wurde die Einhaltung der Brandschutzvorschriften durch die Schausteller gemäß den Vorgaben der Gemeinde Lautertal bzw. der einschlägigen Gesetze und Verordnungen überprüft. Während der jeweiligen Vorführungen waren jeweils zwei Trupps mit entsprechenden Löschmitteln direkt vor Ort, falls beim Einsatz der Pyrotechnik es zu einem Schadensfall gekommen wäre. Es gab jedoch keinen Einsatz für die Feuerwehr.

Der Kameradschaftsabend 2017 fällt aus.

In seiner letzten Sitzung am 14.09.2017 hat der Vorstand beschlossen, den diesjährigen Kameradschaftsabend ausfallen zu lassen. Hintergrund ist Arbeitsüberlastung der Personen, die mit der Durchführung der Veranstaltung betraut sind. Insbesondere infolge der vielfältigen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017.

Die Helfer der bisherigen Veranstaltungen werden zum Dank zur vorweihnachtlichen Feier mit eingeladen. Beförderungen, Ehrungen und die Vergabe von Ehrenamtspreisen werden im Rahmen der Jahreshauptversammlung in 2018 erfolgen.

Der Vorstand bittet um Verständnis.

Wahlen 2018

Bereits jetzt weist der noch amtierende Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr darauf hin, dass im Rahmen der Jahreshauptversammlung in 2018 ein neuer Vorstand und eine neue Wehrleitung zu wählen sind.

Aus dem bisherigen Vorstand wird nur der Rechner Ferdinand Schreiner sich wieder für das Amt zur Verfügung stellen. Aber auch er würde sich nach 15 Jahren über einen Nachfolger in diesem Amt freuen. Alle anderen Vorstandsmitglieder scheiden auf eigenen Wunsch nach 5, 15 bzw. mehr als 25 Jahren aus dem Vorstand aus.

Bei der Wehrleitung ist der bisherige Wehrführer noch einmal bereit für das Amt erneut zu kandidieren. Reiner Humbert steht als stellvertretender Wehrführer zur Zeit nicht mehr zur Verfügung.

Grundsätzlich will der bisherige Vorstand  die Ämterallianz von Wehrführer und 1. Vorsitzendem sowie stv. Wehrführer und stv. Vorsitzendem auflösen, da beide Ämter zusammen zuviel Zeitaufwand für den Einzelnen bedeuten.

Damit sich möglichst alle Mitglieder (Aktive, fördernde Mitglieder sowie Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung) frühzeitig Gedanken machen können, ob sie sich für ein Amt aufstellen lassen möchten, hat der Vorstand am grünen Brett einen Aushang bereits am 23. August 2017 aufgehängt, aus dem die zu vergebenden Posten ersichtlich sind. Jeder Interessent kann sich hier mit Namen und Unterschrift selbst eintragen. Dies erleichtert dem Verein einen möglichst reibungslosen Wechsel im Vorstand und der Wehrleitung. Der Vorstand und die Wehrleitung hoffen darauf, dass alle Posten bis zur Wahl besetzt werden können. Sollte dies nicht möglich sein, wird eine weitere außerordentliche Jahreshauptversammlung nötig werden. Dies sollte aber möglichst nicht notwendig werden.

Deshalb die große Bitte: Traut Euch!

Nachfolgend die Vorlage für den Aushang zur Ansicht: 2017-08-23 Ausschreibung Posten Wahl 2018

 

 

Große Spielfreude aber wenige Gäste

Die Enttäuschung war bei den Akteuren der Freiwilligen  Feuerwehr Reichenbach nicht zu übersehen. Seit den ersten Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen im Juni dieses Jahres angekündigt, hatte die Wehr jetzt zu einem Konzert mit der Formation „Hai-Fly“ in die Traube-Arena als Abschluss des Jubiläumsjahres eingeladen. Die kühlen Temperaturen können nicht der Grund für den relativ geringen Zuspruch gewesen sein, zumal die Band mit Sängerin *** sich mächtig in Zeug legte, um die Stimmung anzuheizen. Alle acht Musiker sind in der hiesigen Musikszene keine Unbekannten und in weiteren renommierten Bands vertreten. Hai-Fly spielt quer durch die Musikgeschichte und Stilrichtungen und interpretiert die Stücke auf ihre eigene Weise. Robbie Williams Song „Let me entertain you“ wurde nicht nur gekonnt intoniert, sondern war eindeutig Motto des Abends. Die acht Musiker gaben sich analog zu John Legends „Save the night“ alle erdenkliche Mühe, den Abend bis nach Mitternacht zu retten. Ein Novum war sicherlich, dass die Gruppe einen Cellisten mit im Team hatte, was den Klangkörper in besonderer Weise bereicherte. Für die anwesenden rund 50 Gäste war es ein gelungenes Musikerlebnis, für die Macher der Wehr allerdinge eine herbe Enttäuschung. Markus Moritz bestätigte der Band, dass sie mit großer Freude gespielt habe und verstand vor allem nicht, wo die Jugend geblieben war, die einmal völlig kostenlos einen tollen Abend mit Live-Musik hätten erleben können.

koe/Fotos: koe

 

 

 

 

 

Fotos: Ferdinand Schreiner

500 Liter Wasser abgepumpt

Eine defekte Wasser-Hebeanlage im Lautertaler Rathaus bedingte einen einstündigen Einsatz von acht Mann der Reichenbacher Feuerwehr. Mit Tauchpumpe und Wasserstaubsauger wurden unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Reiner Humpert rund 500 Liter Wasser abgepumpt. Ein größerer Wasserschaden konnte so verhindert werden. koe

Kastanie hielt Wind nicht stand

„Umgestürzter Baum – Reichenbach- Nibelungenstraße 221“ besagte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach. Die altehrwürdige Kastanie am Anwesen *** stand zwar noch, aber der Wind hatte Äste abgebrochen und auf das Hausdach abgelegt. Um die abgebrochenen und abgeknickten Äste  zu beseitigen, wurde die Drehleiter aus Lindenfels angefordert. Vom Korb der Drehleiter aus konnten zunächst einige Äste mit der Kettensäge entfernt werden, um an die abgebrochenen Äste zu gelangen. Der Straßenverkehr wurde einspurig an dem Einsatzort vorbeigeleitet und von der Wehr geregelt. Unter Leitung der Wehrführer Peter Karn und Reiner Humpert waren neun Reichenbacher und vier Lindenfelser Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Der Bauhofservice kümmerte sich um den Abtransport der Äste und reinigte den betroffenen Bereich. Was mit dem alten Kastanienbaum weiter geschieht, konnte Peter Karn noch nicht sagen, dazu müssten erst die zuständigen Stellen kontaktiert und um Stellungnahmen gebeten werden. Zunächst werde wohl der Bürgersteig gesperrt. koe/Fotos: Krichbaum/ koe

 

HAIFLY rockt Feuerwehrgeburtstag

Die sieben Musiker von Haifly wollen am Samstag, 16. September ab 20 Uhr in der Traube-Arena in Reichenbach „Stimmung, Partylust und Gänsehaut im ständigen Wechsel“ liefern. Anlass ist der 125. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach, die nach zwei Festtagen im Gerätehaus im Juni dieses Jahres jetzt noch eine Geburtstags-Party feiern möchte.

Laut Pressetext der Band tourt HAIFLY seit 2006 quer durch die Republik Die Formation ist bekannt für ihren brillanten Livesound, eine riesige Portion Spaß und lässt die Grenzen zwischen Disco, Konzert und Party ganz einfach hemmungslos verschmelzen. Mit enormer Power und viel Abwechslung wirbeln die sieben Musiker über die Bühne und präsentieren dabei eine Show, die sich gewaschen hat. Serviert werden Stücke von Die Ärzte, AC/DC, Snap, Evanescence, Kings of Leon, Die Toten Hosen, Hubert von Goisern, Nena sowie Sportfreunde Stiller, um nur einige zu nennen.

Bei dem Konzert gibt es ein Wiedersehen mit Sängerin ***, die am Kerwe-Montag an gleicher Stelle mit „Next Wave“ durch ihre energiegeladene Bühnenpräsenz zu überzeugen wusste. Zur weiteren Besetzung gehören *** (Gitarre/Gesang), *** (Schlagzeug), *** (Gitarre/Keyboards), *** (Bass/Keys/Gesang), *** (Gesang/Akkordeon) und *** (Keys/ Gesang).

Wie Markus Moritz von der Feuerwehr mitteilt, hatte man ursprünglich ein Festzelt am Gerätehaus aufstellen wollen, dies aber aufgrund des enormen Aufwandes wieder verworfen. Da bot Wolfgang Mink, selbst aktiver Feuerwehrmann, den Hof der Traube als Veranstaltungsort an. Den Erlös des Abends möchte Mink der Wehr zur Verfügung stellen. Es werde zwar kein Eintritt erhoben, es würde aber Gelegenheit zu Spenden geboten. Einlass ist ab 19 Uhr. koe

Werksfeuerwehr wusste zu beeindrucken

Tief beeindruckt waren Mitglieder der Jugendfeuerwehr Reichenbach, die mit ihren Betreuern zu Gast bei der Werksfeuerwehr der Firma Merck in Darmstadt waren. Beim Anblick der über 20 Spezialfahrzeuge schlugen nicht nur die Herzen des Feuerwehrnachwuchses höher, auch die aktiven Wehrmänner aus Reichenbach waren begeistert. Geduldig beantworteten die Angehörigen der Werksfeuerwehr die Fragen der Odenwälder. So erfuhr man einige interessante Details zu den umfangreichen Aufgaben dieser Berufsfeuerwehrleute. Einen tiefen Eindruck hinterließ der Durchgang durch die Atemschutzstrecke, die auch ohne schwere Ausrüstung und ohne Rauch und Hitze einiges von den Besuchern abverlangte. Nach der Besichtigung des Ausbildungszentrums und der Leitstelle ging es zu den Fahrzeughallen. Da gab es die interessantesten Fahrzeuge zu besichtigen. Nicht schlecht staunte der Reichenbacher Feuerwehrnachwuchs über die Dimensionen der Löschgeräte und die gewaltige Ausrüstungen. Mit einem besonderen Dank für die Möglichkeit, sich bei den Berufskollegen umschauen zu dürfen, verabschiedeten sich die Reichenbacher Feuerwehrleute. koe/Fotos: Daniel Noller

Kerwewagen der JFW & Traditioneller Frühschoppen bei Reichenbachs Wehr

Auch im 125. Jahr ihres Bestehens verstand es die Reichenbacher Feuerwehr einen zünftigen Frühschoppen zu veranstalten. Jede Menge Gäste kamen in und vor dem Gerätehaus zusammen, um das vielfältige Angebot an Getränken und Speisen in geselliger Runde zu genießen. Traditionsgemäß lieferte der „Singenden Landwirt“, die entsprechende Musik. Die Kerwe-Jugend brachte ebenfalls Stimmung in das voll besetzte Gerätehaus. Eine Hüpfburg bereitete den jüngsten Gästen viel Freude und das „Florians-Café“ lockte zahlreiche Freunde von Kaffee und Kuchen an. Wie von der Feuerwehr zu erfahren war, wird es im Rahmen des 125-jährigen Bestehens der Wehr ein Konzert mit der Band „Hai Fly“ am 16.09.2017 in der Traube geben. Alle Hände voll zu tun hatten die freiwilligen Helfer der Reichenbacher Feuerwehr, um den Ansturm der Gäste beim Kerwe-Frühschoppen zu bewältigen. koe/Fotos: koe

                 

Kerwe-Frühschoppen bei der Feuerwehr

Alle Jahre wieder lädt die Reichenbacher Feuerwehr an Kerb zu ihrem traditionellen Frühschoppen an Kerwe-Montag ab 10 Uhr ins Gerätehaus ein. Bei Stimmungsmusik vom „Singenden Landwirt“ werden neben deftigen Speisen und diversen Getränken auch Kaffee und Kuchen des „Florians-Cafés“ angeboten. koe/Fotos: koe

Gut informierte Kindergartenkinder

20 Kinder des Reichenbacher Horts hatte die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach (FFW) zu Gast. Wie Daniel Noller berichtet, verblüfften diese ihn und die weiteren Betreuer Paula Moritz, Mirko Cieslak und Manuel Schnee mit ihrem bereits vorhandenen Wissen. Vielen Kinder war schon bekannt, was im Brandfall zu tun ist, nämlich sich nicht verstecken, sondern vom Brandherd entfernen und die Feuerwehr rufen. Schwerpunkt der Informationsveranstaltung war der Atemschutz. Dabei sollte den Kindern Angst vor den Feuerwehrleuten genommen werden, da die Atemschutzträger durchaus wie Darth Vader aussehen und sich auch so anhörten. Natürlich durften die jungen Gäste selbst in die Feuerwehrkleidung steigen, auch wenn diese manchmal größer als die Kinder war. Nach der Besichtigung der Feuerwehrautos und einem gemeinsamen Frühstück im Aufenthaltsraum hielten die Kinder die Fachleute der Feuerwehr mit ihren aufgeweckten Fragen ganz schön auf Trab. Als besonderes Bonbon servierten die Reichenbacher Wehrleute das Brettspiel „Das verrückte Labyrinth mit Feuerwehrmann Sam“, extra für Kindergartenkinder.

Zum Abschluss gab es für alle einen Feuerwehrausweis, ein Geschenkpaket und für jedes Kind ein Bild in Feuerwehrmontur. Die Kindergartengruppe mit Erzieherin *** bedankte sich für den tollen Ausflug zur Feuerwehr. koe/Fotos: Daniel Noller

Und wieder ruft das Felsenmeer …

Infolge des schönen Wetters und der Ferien in Hessen musste die FFw Reichenbach am Freitag (21.07.2017) erneut in das Felsenmeer ausrücken. Einsatzstichwort war ebenfalls „R1 – Sturz  – Felsenmeer Rettungspunkt 4“.

Der Einsatzleitwagen (ELW) war zuerst am Parkplatz Römersteine und fuhr mit dem Rettungswagen direkt zur Einsatzstelle. Dort wurde eine Frau mit Kopfplatzwunde in den Felsen unterhalb der Brücke aufgefunden. Die nachrückenden Fahrzeuge (Kommandowagen und Mannschaftstransportwagen) erreichten kurz danach die Einsatzstelle.

Zwei Kameraden betreuten den Rettungsdienst bei der verletzten Person. Diese konnte nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst auf eigenen Beinen den Rettungswagen erreichen. Die Schleifkorbtrage musste nicht eingesetzt werden. Der Rettungsdienst brachte die Patientin in ein Krankenhaus nach Darmstadt.

Nach knapp einer Stunde war der Einsatz für die FFw Reichenbach beendet.

Unfall mit eingeklemmter Person

Ein realistisches Szenario aufgebaut war für eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach (16.07.2017) neben dem Graulbach an der L 3098 zwischen Reichenbach und Beedenkirchen. Im Straßengraben lag ein PKW auf dem Dach mit einer eingeklemmten Person. Bei der sonntäglichen Übung rückte zuerst Einsatzleiter Alexander Eckel zum Einsatzort aus und inspizierte den Unfallort, wobei er noch ein aus dem Fahrzeug geschleudertes Kind im Gras entdeckte. Die nachrückenden Gruppen auf dem Tanklöschfahrzeug TLF und dem Löschfahrzeug LF mit den Gruppenführern Simone Eckel und Klaus Trodt begannen sofort mit der Absicherung der Unfallstelle und des umgestürzten Unfallfahrzeuges. Mit hydraulischen Werkzeugen verschaffte man sich Zugang zu dem zusammengedrückten Unfallwagen, um die eingeklemmte Person zu befreien, was keine leichte Aufgabe war, da der obenliegende Wagenboden von dem Dach abgehoben werden musste. Nachdem die Person gerettet war, beendete der stellvertretende Wehrführer Reiner Humpert die Übung. Trotz Umleitungsstrecke war der Straßenverkehr relativ gering. Bei einem echten Unglücksfall hätte man noch die Beedenkirchener Wehr zur Sperrung der Straße alarmiert, ebenso natürlich auch die entsprechenden Rettungswagen. Nachdem das Schrottfahrzeug wieder weggeräumt worden war, erfolgte eine Manöverkritik in der Feuerwehrunterkunft. Simone Eckel, die zum ersten Mal eine Löschgruppe geleitet hatte, bedankte sich bei ihren Kameraden, dass sie ihren Anweisungen gefolgt seien. Der Einsatz sei eine interessante Erfahrung für sie gewesen. Einsatzleiter Alexander Eckel lobte die Wehrführung, eine so realistische und anspruchsvolle Übung gestaltet zu haben. Er erinnerte dabei daran, dass es wichtig sei, die eingeklemmte Person soweit wie möglich zu schonen und jegliche Lärmbelästigung zu vermeiden. Reiner Humpert fand die Aufstellung der Fahrzeuge positiv, so dass genügend Platz zum Arbeiten vorhanden war und auch der Verkehr nicht mehr als notwendig behindert wurde. Insgesamt war er mit dem Übungsablauf sehr zufrieden, der im Zeitrahmen geblieben sei. koe/Fotos: koe

 

 

 

 

 

 

 

 

Falsch Parken – oft ein Problem für Feuerwehr und Rettungsdienst

Ist es Ihnen auch schon so gegangen, dass Sie in einer engen Straße sehr langsam Slalom haben fahren müssen, weil entweder Fahrzeuge beiderseits der Straße parkten oder abwechselnd auf der linken und rechten Straßenseite mit zu wenig Abstand zwischen den Fahrzeugen? Was haben Sie in diesem Moment gedacht?

Und nun stellen Sie sich einmal vor, dass durch die selbe Straße die Feuerwehr oder der Rettungsdienst zu einem Einsatzort fahren müssen. Hinzu kommt, dass die Einsatzkräfte auf einer Einsatzfahrt noch mit ganz anderen Belastungen zurecht kommen müssen. Eile und Stress. Denn Sie wissen ja auch nicht, was sie am Einsatzort erwartet und wie schlimm es dieses Mal sein wird.

Deshalb lesen Sie unsere neue Bürgerinformation und unterstützen durch Ihr verantwortungsbewusstes Halten und Parken die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Mit der Wärmebildkamera verrauchten Raum kontrolliert

Dichte Rauchschwaden waberten durch den Jugendraum der Freiwilligen Feuerwehr im Reichenbacher Gerätehaus, als die Ferienspielkinder hineingeschickt wurden, um verschiedene Gerätschaften „zu bergen“. Zu „Spaß und Action“ eingeladen hatte die Lautertaler Jugendfeuerwehr mit den Lautertaler Jugendwarten *** und *** an der Spitze. Unterstützt wurden sie von Daniel Noller, Lukas Külper, Marius Eckel und Nadine Schellhaas-Walter. Gut drei Stunden wurde den 13 Kindern und Jugendlichen eine abwechslungsreiche Mischung aus Information und Selbstbetätigung geboten. Ein Videofilm führte die jungen Gäste in die Arbeitsweise der Freiwilligen Feuerwehren ein und erläuterte den Aufbau eines Löschzugs. Eine weitere Videosequenz informierte über die lebensrettenden Rauchmelder und das richtige Verhalten im Falle eines Brandes. Anhand eines Hausmodels wurde das im Film gezeigte „praxisnah“ demonstriert. Anschließend wurde der Jugendraum vernebelt und von einem aktiven Feuerwehrmann unter Atemschutz und mit Wärmebildkamera überwacht, während die Ferienspielkinder auf den Knien sich durch den Raum tasten mussten, um vorher gezeigte Gegenstände aufzufinden. Eine ziemlich schwere Aufgabe bei fast keiner Sicht, die jedoch zum Alltag der Feuerwehr gehört. Anschließend konnte jeder sein Fingerspitzengefühl beim Umsetzten von Schokoriegel mit Hilfe des hydraulischen Spreizers unter Beweis stellen. Die Süßigkeiten, egal ob zerquetscht oder noch formvollendet, konnten danach verspeist werden. Etwas feuchter wurde es beim Abschießen von gefüllten Plastikflaschen mit der Kübelspritze und beim Werfen mit nassen Schwämmen. Noch mehr Geschicklichkeit war beim Teebeutel-Zielwerfen –mit dem Mund, nicht mit den Händen- gefragt, das ebenfalls sichtliche Freude bereitete. Natürlich durften auch alle Fahrzeuge der Reichenbacher Wehr inspiziert werden. koe/Fotos: koe

Es brennt – wo bitte ist der Hydrant?

Stellen Sie sich vor es brennt, die Feuerwehr kommt und kann nicht an den Hydrant, um das für die Brandbekämpfung notwendige Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz zu entnehmen. Und warum? Weil gerade „mal kurz“ wieder ein Kraftfahrzeug den Hydrant zuparkt. Wertvolle Zeit geht nun bei der Suche nach dem nächsten Hydrant verloren. Weitere Zeit wird für das Verlegen der Schlauchleitungen von dem weiter entfernten Hydranten zur Einsatzstelle benötigt.

Kritisch wird es dann zusätzlich, wenn ein Hydrantenschild übermalt wurde, es durch Bewuchs verdeckt wird oder gänzlich entfernt wurde, weil „es im Weg“ war.

Sowohl die Kommune als auch die Anwohner und Besucher sind hier in der Verantwortung, dass es zu einem solchen Szenario nicht kommen kann.

Lesen Sie dazu auch unsere neueste Bürgerinformation „Freihalten von Hydranten„.

Erneut Felsenmeereinsatz an einem Wochentag

Um 12:11 Uhr am 13.07.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach bereits zum zweiten Mal in dieser Woche zu einem Einsatz im Felsenmeer alarmiert. Ursächlich dafür sind wohl die Ferien in Hessen. Alarmiert wurde mit dem Einsatzstichwort „R1 – Gesichts- / Kopfverletzung – Felsenmeer Rettungspunkt 4“. Aufgefunden wurde ein männliches Mitglied einer Wandergruppe, welches gestürzt war. Dabei hatte er sich Verletzungen an der Hand und dem Gesicht zugezogen. Wie üblich war der ELW voraus gefahren und hatte die Erstversorgung übernommen. Der nachfolgende MTW hatte am Parkplatz Römersteine den RTW mitgenommen und zum Einsatzort geleitet. Dort wurde der Patient an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung und zum Transport in das Krankenhaus übergeben.

Der aus Bensheim mit Sondersignal anfahrende Wehrführer hatte über die Leitstelle Bergstraße, wie mit Hessen Mobil vereinbart, den Baustellenleiter vor Ort an der gesperrten Bundesstraße 47 informieren lassen. Überraschenderweise war bis zur Ankunft in Elmshausen die Baustelle soweit präpariert, dass diese problemlos passiert werden konnte. Auch die Fahrt des ELW und RTW mit Patienten nach Bensheim war nach Vorankündigung ohne Verzögerung möglich. Dass dies so reibungslos geklappt hat, ist für alle Einsatzkräfte beruhigend.  Es bleibt zu hoffen, dass dies auch bei den folgenden Einsätzen so reibungslos funktioniert.

Der Einsatz konnte nach ca. 2 Stunden beendet werden, so dass die Einsatzkräfte zur Unterkunft zurückkehren konnten.

 

Text: Ferdinand Schreiner