Katastrophenschutz-Großübung

Am Samstag, dem 26. September, nahmen Kameraden der Feuerwehr Reichenbach im Rahmen des Katastrophenschutzzuges Lautertal/Lindenfels mit dem GW-L 1 an der Katastrophenschutz-Großübung „Wolkenbruch 2026“ des Kreises Bergstraße teil.

Übungsszenario war ein drohendes Starkregenereignis mit über 40/m² in einer Stunde im Weschnitztal, durch das teils starke Überflutungen in den Gemeinden Fürth, Rimbach, Mörlenbach und Birkenau zu erwarten wären.

Insgesamt nahmen an der Übung fast 700 Einsatzkräfte von unterschiedlichen Organisationen teil.

Der Katastrophenschutzzug Lautertal/Lindenfels fand sich um 08:00 Uhr am zugewiesenen Bereitstellungsraum am Feuerwehrgerätehaus in Reichenbach ein, um ab 08:30 abrufbereit zu sein. Kurz nach 10:00 Uhr kam schließlich der Einsatzbefehl. Zugewiesener Einsatzort war ein Sandsackfüllplatz am Bauhof in Nieder-Liebersbach. Dort galt es, Sandsäcke zu füllen, palettieren und zum Transport an die Einsatzstellen auf Logistikfahrzeuge, unter Anderem auf den Reichenbacher GW-L zu verladen. Im Verlauf der Übung wurde ein Teil der Lautertaler und Lindenfelser Einsatzkräfte zu einer weiteren Einsatzstelle abgezogen: Das Rathaus in Birkenau war mit einem Sandsackverbau vor Überflutung zu schützen.

Nach dem Mittagessen im Feuerwehrgerätehaus in Birkenau ging es an den Rückbau, dabei wurden die zuvor gefüllten Sandsäcke wieder geleert. Nach der Abschlussveranstaltung im Bürgerhaus in Mörlenbach konte der Katastrophenschutzzug gegen 16:45 die Rückfahrt antreten.