Am 27. Dezember wurde die Feuerwehr Reichenbach um 15:49 zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Brunnenstubenweg alarmiert. Aufgrund eines engen Treppenhauses hatte der Rettungsdienst zur Unterstützug bei der Rettung einer Person die Feuerwehr angefordert.
Am 20. November wurde die Feuerwehr Reichenbach um 19:05 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Wald zwischen Parkplatz Talweg und dem Borstein alarmiert. Allerdings handelte es sich nicht um einen echten Einsatz, sondern um eine Alarmübung.
Wie bei vielen echten Einsätzen auch, war die genaue Lage zunächst unklar. Um den Einsatzort schneller auffinden zu können, fuhren zwei Fahrzeuge den Waldweg zwischen Talweg und Borstein von unterschiedlichen Richtungen aus ab. Noch auf der Anfahrt kam per Funk die Information, dass das verunfallte Auto drohe abzurutschen. Daher war die erste Maßnahme bei Eintreffen an der Einsatzstelle das provisorische Absichern des Autos mit Leinen.
Erst danach konnte mit der Rettung der beiden durch Übungspuppen dargestellten Insassen begonnen werden. Zunächst wurde eine der hinteren Türen geöffnet, dass ein „innerer Retter“ ins Auto einsteigen, den Zustand der Insassen begutachten und erste Hilfe leisten konnte. Daraufhin wurde der Fahrer durch Entfernen der Fahrertür und Abschneiden der Pedale befreit. Die Rettung des Beifahrers gestaltete sich etwas schwieriger, da das Auto mit der Beifahrerseite an einem Baum stand und sich dadurch die Türen auf dieser Seite nicht ordnen oder entfernen ließen. Also wurde das komplette Dach entfernt und der Beifahrer nach oben aus dem Fahrzeug gerettet.
Nach Übungsende, dem damit verbundenen Aufräumen und der obligatorischen Nachbesprechung gab es noch heiße Würste zur Stärkung.
Am 3. Oktober wurde die Feuerwehr Reichenbach um 13:07 Uhr zu einem Einsatz ins Felsenmeer alarmiert. Ein Kind war bei Rettungspunkt 3 gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt.
Die Feuwerwehr übernahm die Erstversorgung des Patienten, begleitete den Rettungsdienst durchs Felsenmeer und machte die Angehörigen des Patienten ausfindig, die sich nach dessen Angaben am Felsenmeer-Infozentrum aufhalten sollten, sich aber vor Eintreffen der Feuerwehr schon auf den Weg ins Felsenmeer gemacht hatten.
Am 1. Oktober wurde die Feuerwehr Reichenbach um 20:10 Uhr zu einem Wassereinsatz in den Seifenwiesenweg alarmiert.
Durch Starkregen angeschwemmter Schmutz hatte zwischen SSV-Gaststätte und Felsenmeerparkplatz die Kanaleinläufe verstopft, wodurch die Straße auf einer Länge von knapp 100 m zum Teil mehr als 10 cm unter Wasser stand.
Die Feuerwehr reinigte die Kanaleinläufe, dass das Wasser ablaufen konnte. Auch das Einlaufgitter der Verdolung der Siegfriedsquelle war zugeschwemmt und wurde von der Feuerwehr gereinigt, um weiteren Überschwemmungen vorzubeugen.
Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet.
Am 29. September wurde die Feuerwehr Reichenbach um 14:07 Uhr zu einem weiteren Einsatz ins Felsenmeer alarmiert, wieder ein Kollaps, dieses Mal bei Rettungspunkt 2.
Da Rettungspunkt 2 nicht direkt angefahren werden kann, wurden Rettungspunkt 1 und 3 von verschiedenen Fahrzeugen angefahren und der Bereich dazwischen zu Fuß erkundet. Die Patientin wurde zwischen Rettungspunkt 2 und 3 auf einer Bank liegend aufgefunden. Die Feuerwehr übernahm die Betreuung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und transportierte die Patientin zum Rettungswagen, der auf dem nächstgelegenen befahrbaren Weg abgestellt war. Hierbei kam die im Sommer beschaffte Bergrettungstrage erstmalig zum Einsatz und sorgte, wie erhofft, für einen schnelleren Transport mit weniger Krafteinsatz.
Am 29. September wurde die Feuerwehr Reichenbach um 10:34 Uhr zu einem Einsatz ins Felsenmeer alarmiert.
Eine Person war bei Rettungspunkt 5 kollabiert. Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und begleitete den Rettungsdienst durchs Felsenmeer.
Auch beim diesjährigen „Felsenmeer in Flammen“ war die Feuerwehr Reichenbach wieder an beiden Veranstaltungstagen mit einem Brandsicherheitsdienst vor Ort.
Am 27. September wurde die Feuerwehr Reichenbach um 12:11 Uhr von der Feuerwehr Beedenkirchen zur Unterstützung bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Staffel und Kuralpe alarmiert.
Die Feuerwehr Reichenbach übernahm die Verkehrsabsicherung und beseitigte kleinere Verunreinigungen auf der Straße.
Alarmierung: 12:11
Einsatzende: 12:50
Stichwort: H1 Hilfeleistung bei VU (absichern, ausleuchten etc.)
Am 21. September wurde die Feuerwehr Reichenbach um 11:11 Uhr zur Rettung einer Person ins Felsenmeer alarmiert.
Nach wenigen Minuten gab die Leitstelle jedoch Entwarnung, der Anrufer hatte sich noch einmal gemeldet, es würde doch keine Hilfe benötigt. Der Einsatz konnte somit abgebrochen werden.
Am 18. September traf sich die Feuerwehr Reichenbach zu einer Übung. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden Löschangriffe nach FwDV 3 und die Handhabung der Steckleiter geübt.
Außerdem waren bei einer kleinen Knobelaufgabe Kreativität und Improvisation gefragt.
Am 15. September wurde die Feuerwehr Reichenbach um12:49 Uhr zur Rettung einer Person ins Felsenmeer alarmiert. Eine Frau hatte sich bei Rettungspunkt 4 am Kopf verletzt.
Die Feuerwehr betreute die bereits von Passanten erstversorgte Patientin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und begleitete den Rettungsdienst durchs Felsenmeer.
Am 14. September wurde die Feuerwehr Reichenbach um 16:12 Uhr zur Rettung einer Person ins Felsenmeer alarmiert.
Da die genaue Einsatzstelle zunächst unklar war, wurden zunächst mit mehreren Fahrzeugen verschiedene Stellen im Felsenmeer angefahren und zu Fuß erkundet. Schließlich wurde die Patientin unterhalb von Rettungspunkt 2 aufgefunden.
Die Feuerwehr versorgte die Patientin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und übernahm den Transport aus dem Felsenmeer zum Rettungswagen per Schleifkorbtrage.
Am 11. September wurde die Feuerwehr Reichenbach um 15:50 Uhr zusammen mit den Feuerwehren Beedenkirchen, Balkhausen und Seeheim zu einer unklaren Rauchentwicklung zwischen Staffel und Schmal-Beerbach alarmiert.
Vor Ort war kein Feuer zu sehen, aber der Rauch war deutlich zu riechen, daher wurde die Umgebung mit kleinen Fahrzeugen erkundet, während die Löschfahrzeuge vorerst an der Kuralpe und in Wurzelbach in Bereitstellung gingen.
Nach rund 15 Minuten war die Ursache des Rauchs gefunden: Ein stark rauchender Kamin, von dem keine Gefahr ausging. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz für alle Feuerwehren beendet.
Alarmierung: 15:50 Uhr
Stichwort: F1 unklare Rauchentwicklung – außerhalb Gebäude –
Am 21. August wurde die Feuerwehr Reichenbach um 20:55 Uhr zu einem gemeldeten Waldbrand alarmiert. Anwohner der Nibelungenstraße hatten vom Balkon aus Feuerschein gesehen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer nicht mehr zu sehen, aber noch deutlich zu riechen. Mit einem von den Anwohnern aufgenommenen Handy-Video konnte der ungefähre Brandort auf den Böhl eingegrenzt werden. Um das Feuer zu finden, fuhren der ELW und der KdoW zunächst die Waldwege im Böhl ab, danach erkundete die Einsatzleitung das Gebiet zu Fuß und fand schließlich auf einem Grundstück ein beaufsichtigtes Feuer vor, von dem keine Gefahr ausging. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich und der Einsatz konnte beendet werden.
Alarmierung: 20:55 Uhr
Einsatzende: 21:35 Uhr
Stichwort: FWALD1 brennt Wald ohne Gef. der Ausdehnung
Am 10. August wurde die Feuerwehr Reichenbach um 15:32 Uhr zur Rettung einer Person ins Felsenmeer alarmiert. Ein Mann war in den Felsen auf gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt.
Die Feuerwehr versorgte den Patienten bis zum Eintreffen es Rettungsdienstes, führte den Rettungsdienst zur Einsatzstelle und rettete den Patienten mit der Schleifkorbtrage aus den Felsen.
Aufgrund des Verletzungsmusters wurde durch den Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehr sicherte die Landung des Hubschraubers ab und unterstützte beim Verladen des Patienten in den Hubschrauber.
Gleich zwei Einsätze im Felsenmeer hatte die Feuerwehr Reichenbach am 4. August.
Erster Einsatz
Um 16:30 wurde die Feuerwehr Reichenbach zur Rettung einer Person unterhalb von Rettungspunkt 4 im Felsenmeer alarmiert. Ein Mann war gestürzt und hatte sich dabei eine Kopfverletzung zugezogen. Beim Eintreffen am Rettungspunkt 4 konnte die Besatzung des ELW dort keinen Patienten finden, erkundete daraufhin das umliegende Gebiet, teils zu Fuß. Schließlich wurden die Einsatzkräfte unterhalb von Rettungspunkt 3 fündig und meldeten per Funk die geänderte Einsatzstelle. Der MTW konnte daraufhin den Rettungsdienst direkt zum Rettungspunkt 3 lotsen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahm die Feuerwehr die Erstversorgung des Patienten.
Alarmierung: 16:30 Uhr
Einsatzende: 18:16 Uhr
Stichwort: R1 Gesichts-/Kopfverletzung
Eingesetzte Fahrzeuge:
Feuerwehr Reichenbach: ELW, MTW
Rettungsdienst: RTW
Eingesetztes Personal
Feuerwehr Reichenbach: 11
Rettungsdienst: 2
Zweiter Einsatz
Um 16:43 meldete die Leitstelle per Funk eine weitere verletzte Person am Felsenmeer-Informationszentrum. Da der Rettungsdienst für diesen Einsatz eine längere Anfahrt hatte, fuhren Einsatzkräfte der Feuerwehr Reichenbach das Infozentrum mit dem KdoW an und übernahmen die Erstversorgung der Patientin bis zum Eintreffen des Rettungswagens.
Am 28. Juli wurde die Feuerwehr Reichenbach um 1:00 Uhr nach einem starken Gewitter zusammen mit der Feuerwehr Elmshausen zum Auspumpen eines Kellers in der Straße „Am Fischweiher“ in Elmshausen alarmiert. Der betroffene Keller stand auf einer Fläche von ungefähr 80 m² 3 cm tief unter Wasser.
Die Feuerwehr Reichenbach leuchtete mit dem Lichtmast des LF 10/6 die Einsatzstelle aus und versorgte den Wassersauger der Feuerwehr Elmshausen mit Strom.
Am Montag, dem 22. Juli wurde die Feuerwehr Reichenbach um 11:41 Uhr zu einem Einsatz im Felsenmeer alarmiert. Dort war bei Rettungspunkt 5 ein Radfahrer gestürzt.
Die Feuerwehr betreute den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und begleitete den Rettungsdienst durchs Felsenmeer.
Am 18. Juli wurde ein aus Vereinsmitteln beschafftes Bergrettungstragesystem an die Einstzabteilung der Feuerwehr Reichenbach übergeben.
Die Schleifkorbtrage wird auf mit Spanngurten auf dem Fahrgestell befestigtDer Mule II wiegt 21 Kilo und lässt sich platzsparend zusammenlegen
Beim Mule II von Ferno handelt es sich um einen fahrbaren Untersatz für die bewährte Schleifkorbtrage. Das Gerät ist mit einem großen Geländereifen und abklappbaren Haltegriffen ausgestattet und soll insbesondere im Felsenmeer zum Einsatz kommen, um die Rettung von dort verunglückten Personen zu erleichtern, da es oft nötig ist, Patienten über weite Strecken zu tragen.