3 bzw. 4 Einsätze im Felsenmeer an einem Wochenende

Zu 3 Einsätzen im Felsenmeer wurde die Freiwillige Feuerwehr am Wochenende 21. und 22.04.2018 alarmiert.

Zu ungewöhnlicher Zeit um 19:00 Uhr am 21.04.2018 wurde die Feuerwehr zum Rettungspunkt 4 geschickt. Dort war eine Person von einem Felsen gestürzt, hatte sich aber nicht zu schwer verletzt. Sie konnte direkt dem Rettungsdienst übergeben werden.

Am 22.04.2018 um 11:30 Uhr fuhr die Feuerwehr erneut zum Rettungspunkt 4. Diesmal hatte sich eine Frau bei einem Sturz eine Kopfverletzung zugezogen. Auch sie musste nicht aus den Felsen gerettet werden, so dass sie ebenfalls direkt dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. In beiden Fällen waren der Einsatzleitwagen (ELW) und der Mannschaftstransportwagen (MTW) im Einsatz.

Einige Stunden später, um 14:12 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach zu dem schlecht erreichbaren Rettungspunkt 2 wegen einer Gesichts- / Kopfverletzung geschickt. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass mehrere Personen (2 Kinder, 2 Erwachsene) verletzt waren. Zwei davon hatten Kopfplatzwunden. Deshalb wurde kurze Zeit später eine weitere Alarmierung Reichenbacher Einsatzkräfte vorgenommen. Zusätzlich wurde die Polizei alarmiert. Der Rettungswagen (RTW) fuhr den Parkplatz Römersteine an. Dort wurden die Mitarbeiter des Rettungsdienstes von Einsatzkräften der Feuerwehr in die Nähe des Einsatzortes dirigiert (RP 3). Ein weiterer Rettungswagen aus dem Nachbarkreis sowie der Kommandowagen (Kdow) der Feuerwehr Reichenbach wurden ebenfalls zum Einsatzort befohlen. Je 2 Personen wurden in einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Mannheim gebracht.

Während der Übergabe der Patienten an den Rettungsdienst wurde zusätzlich ein 7-jähriges Kind in der Nähe des Parkplatzes Römersteine seit 45 Minuten vermisst. Bevor die Feuerwehren Beedenkirchen und Elmshausen zwecks Personensuche hinzu alarmiert werden konnten, wurde das Kind von den Kameraden aus Reichenbach gefunden und den Eltern wieder übergeben. Nach über einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Übung Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall (THVU)

Am 15.04.2018 fand die erste Sonntagsübung bei zunächst trübem Wetter statt. Unter der Einsatzleitung des „frisch gewählten“ stellvertretenden Wehrführers wurde das Thema „Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall“ geübt.

Professionell vorbereitet war das Szenario mit einem verunglückten PKW auf der Zufahrt zur Lautertalhalle. Dieser war von der Straße abgekommen und unter einem dort abgestellten LKW-Anhänger eingekeilt.

Angesagt war eine langsame Abarbeitung der Aufgaben, da mehrere Feuerwehranwärter in den einzelnen Löschgruppen vertreten waren. Diesen sollte in abgestuften Arbeitsschritten der Umgang mit den Rettungsmitteln vermittelt werden.

Zunächst fuhr das Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 an. Die Aufgabe der Löschgruppe war das Herausziehen des Fahrzeuges unter dem Anhänger mittels Greifzug. Dieser wurde mit Rundschlingen sowohl am LF als auch an der Hinterachse des PKW angeschlagen.

Die Aufgabe des Tanklöschfahrzeuges TLF 20/25 war die Rettung des eingeklemmten Fahrers mittels Rettungsschere und Spreizer. Dazu wurde zunächst das Fahrzeug gegen Wegrollen und Absenken gesichert. Alle Rettungsmittel wurden in einem Bereitstellungsraum griffbereit abgelegt. Der Brandschutz wurde doppelt sichergestellt. Zeitgleich wurde damit begonnen das schwer eingedrückte Dach zu lösen und nach hinten zu klappen. Während der gesamten Maßnahmen wurde der verletzte Fahrer von einem Kameraden betreut.

Abschließend wurden die einzelnen Arbeitsschritte noch einmal durchgesprochen und alternative Vorgehensweisen diskutiert. Auf eventuell im Realfall auftretende Probleme, insbesondere die vielen Airbags und elektrischen automatischen Stellmotoren der Sitze wurde eingegangen. Noch immer haben die wenigsten Fahrzeugführer eine Rettungskarte hinter der Fahrersonnenblende angebracht, die den Feuerwehren bei der Rettung eine große Hilfe wären. Schließlich geht es dabei auch um den Eigenschutz der Einsatzkräfte und der im Fahrzeug befindlichen Personen.

Der stellvertretende Wehrführer dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit und zeigte sich mit der geleisteten Arbeit zufrieden. Nach circa 90 Minuten konnte die Übung beendet werden und nachdem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet waren, gab es vom Wehrführer gegrillte Steaks und Bratwürste mit Weck zur Stärkung.

Der Rechner des Vereins und Gruppenführer hatte den Ablauf der Übung fotografisch festgehalten und während des Essens konnten die Kameradinnen und Kameraden die Fotos als Slideshow ansehen.

3 Einsätze im Felsenmeer

Zu gleich drei Einsätzen innerhalb von 4 Tagen wurde die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach in das Felsenmeer gerufen.

Am 07.04.2018 erfolgte die Alarmierung um 11:44 Uhr mit dem Hinweis auf Verletzung der Extremitäten. Der Einsatzort war der Rettungspunkt 4 an der Brücke über das Felsenmeer.

Der zweite Einsatz war am 08.04.2018 um 12:15 Uhr. Hier ging es um eine Gesichts-/Kopfverletzung. Die verletzte Person war in der Nähe des nicht mit Fahrzeugen erreichbaren Rettungspunktes 2. In diesem Fall ist auch immer mit einem schwierigeren Transport mittels Schleifkorbtrage zu rechnen, bis die Person dem Rettungsdienst übergeben werden kann.

Ungewöhnlich vom Wochentag, nämlich ein Dienstag, war dann der dritte Einsatz am 10.04.2018 um 17:18 Uhr.  Wiederum am Rettungspunkt 4 galt es eine Person mit Verletzung der Extremitäten aus dem Felsenmeer zu retten.

Viel los im Jubiläumsjahr

Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Anerkennungen gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach. koe/Foto: koe

Neben Mitgliedern der Einsatzabteilung konnte Wehrführer Peter Karn sowohl passive Mitglieder als auch Angehörige der Alters- und Ehrenabteilung und der Jugendfeuerwehr zur Jahreshauptversammlung im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach begrüßen. Neben Bürgermeister *** mit Gattin waren der Ortsvorsteher ***, die Gemeindebrandinspektoren Bernd Röder und *** zusammen mit Kreisbrandmeister *** gekommen.

Der verstorbenen Mitglieder Georg Jährling, Adam Katzenmeier, Hans Krichbaum, Horst Wolf, Walter Gehbauer, Ernst Nickel und Maria Mink gedachte die Versammlung mit einer Schweigeminute. In seinem Bericht ging der Wehrführer auf zahlreiche Übungen und Einsätze sowie viele Vereinstätigkeiten im vergangenen Jahr ein.

Insgesamt wurde die Wehr 2017 zu 39 Einsätzen gerufen, bei denen über 1200 Einsatzstunden geleistet wurde. Davon waren vier Brandeinsätze und 35 Technische Hilfeleistungen. 18 davon betrafen das Felsenmeer. Dort hatten sich die Rettungspunkt wieder bestens bewährt, wie Karn betonte. Die Gesamtwehr bildete sich in neun Übungen und vier Unterrichtsabenden weiter. Die einzelnen Löschgruppen hatten weitere fünf Ausbildungstreffen veranstaltet. Karn bat vor allem die Gruppenübungen besser zu besuchen, da dabei besonders fahrzeugspezifisch geübt werde. Die Arbeit in der Wehr und Feuerwehrverein war in jeweils vier Vorstands- und Wehrausschusssitzungen koordiniert worden.

Auf den Anbau einer weiteren Halle hofft die Wehr, für die durch den Neubau des Bauhofes Platz gewonnen werden konnte. Die Wehr werde beim Bau mit Eigenleistungen helfen, sicherte der Wehrführer zu.

Karn erinnerte an die Gaggel- und Skatturniere im Gerätehaus. Ortsvorsteher *** und Organisator des Kartenspiels nutzte die Versammlung, um dem Sieger des Skatturniers, Erich Sauer, den Wanderpokal zu übergeben. Neben zahlreichen Festen der örtlichen Vereine hatte die Reichenbacher Wehr auch die Kameraden der Wehr in Reichenbach im Spessart bei deren Sommerfest besucht.

Höhepunkte im vergangen Jahr waren das 125-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach und das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Letzteres wurde mit einem Aktionstag begangen. Karn dankte hierbei besonders dem Jugendwart Dainel Noller, seinem Stellvertreter Mirko Cieslak und dem Betreuer Lukas Külper, die diese Veranstaltung organisiert hatten.

Ein Tag später hatte ein kleiner Festkommers zum 125-jährigen Bestehen der FFW Reichenbach im Gerätehaus stattgefunden. Dabei hatte Walter Koepff eine kleine Zeitreise von der Gründung der FFW Reichenbach bis zur Gegenwart präsentiert. Der Wehrführer dankte ihm sowie dem Frauenchor Reichenbach, der den Festkommers mit Musikbeiträgen gestaltet hatte. Karns Dank galt ebenso Jan Hendrik Humpert, der mit Unterstützung von Markus Moritz den Festkommers organisiert hatte.

In Sachen Brandschutzerziehung war die Wehr erneut aktiv. So waren Gruppen vom Reichenbacher Kindergarten zu Gast im Gerätehaus, wo sie über die Gerätschaften informiert wurden. Mehrfach als Nachtwachen eingesetzt waren die Wehrleute bei Vereinsveranstaltung, wie auch bei der Absicherung des Kerwezuges in Elmshausen. Die Kollegen aus Elmshausen kümmerten sich im Gegenzug um die Sicherheit beim Kerwezug in Reichenbach. Dieses Fest mit dem Frühschoppen in der Feuerwehrunterkunft war laut Rechner Ferdinand Schreiner so erfolgreich wie lange nicht mehr. Das ist allerdings nur dank der vielen freiwilligen Helfer möglich, denen Wehrführer Peter Karn ebenso dankte, wie seinem Stellvertreter Reiner Humpert, der die Organisation des Frühschoppens zusammen mit Ferdinand Schreiner und Simone Eckel gestemmt hatte.

Die Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Röder habe eine positive Beurteilung durch den Gemeindebrandinspektor Bernd Röder erfahren, wobei sich erneut gezeigt hatte, dass der Digitalfunk in Reichenbach nicht funktioniere. Für die Durchführung der Übung wurde Jan Henrik Humpert besonders gedankt.

Auch Weiterbildung war im vergangen Jahr getrieben worden. So hatten an diversen Lehrgängen Katrin Moritz (Erste Hilfe, Motorsägeführer), Dan Schmitt (Sprechfunk), Christian Rausch (Sprechfunk), Daniel Noller (Truppführer), Mirko Cieslak (Technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall), Simone Eckel (Technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall, Sanitäter, Motorsäge) und Peter Karn (Fortbildung für Feuerwehrführungskräfte, für Kreisausbilder und Führen im Gefahrstoff-Atomar-Biologisch-Chemisch-Einsatz) teilgenommen. Für die Freistellung zur Teilnahme an den Lehrgängen durch die Arbeitgeber dankte Peter Karn diesen ganz besonders, da das heute nicht immer selbstverständlich sei.

Der scheidende Feuerwehrvereinsvorsitzende dankte allen Mitglieder für die gute und stets offene Zusammenarbeit und wünschte dem neuen Vereinsvorstand für seine zukünftige Arbeit viel Erfolg.

Zusammen mit Bürgermeister ***, den Gemeindebrandinspektoren Bernd Röder und *** sowie dem Kreisbrandmeister Volker Steiger nahmen Peter Karn, Reiner Humpert noch Beförderungen bzw. die Übernahme in die aktive Wehr vor. Feuerwehrfrau-Anwärter wurden Paula Moritz und Jessica Bormuth. Harun Güldak wurde zum Feuerwehrmann-Anwärter ernannt. Katrin Moritz darf sich jetzt Feuerwehrfrau nennen, während Daniel Noller und Lukas Külper zu Hauptfeuerwehrmännern befördert wurden. In die Alters- und Ehrenabteilung übernommen wurde Erich Sauer. Für langjährige aktive Zugehörigkeit erhielten Jan Henrik Humpert (10 Jahre), Sven Rascher (20 Jahre) und Markus Moritz (30) Jahre jeweils eine Anerkennungsprämie.

 

Einen Einblick in die Geldbewegungen der Feuerwehrkasse servierte Rechner Ferdinand Schreiner. Dank der erwähnten guten Einnahmen bei der Kerb habe das Defizit bei der Musikveranstaltung zum 125-jährigen Bestehen der Wehr mit der Formation „Hai-Fly“ in die Traube-Arena ausgeglichen werden können. Größere Summen hatte die Wehr in die Unterhaltung der Fahrzeuge und die Schutzkleidungen gesteckt. Die Kassenprüfer Simone Eckel und *** bescheinigten dem Rechner eine einwandfreie Kassenführung. Gruß- und Dankeswort kamen noch von Bürgermeister ***, Kreisbrandmeister *** und Gemeindebrandinspektor Bernd Röder. Mit dem Hinweis auf die Versammlung aller Lautertaler Feuerwehren am Freitag, 6. April um 19 Uhr im Gasthaus Zur Traube schloss der neue Feuerwehrvereinsvorsitzende Fabian Eckstein die Versammlung. koe

Historische Veränderung bei der Reichenbacher Wehr

Alter und neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach ist Peter Karn (r.), dem (v.l.) als Stellvertreter Jan Hendrik Humpert zur Seite steht. Den Feuerwehrverein leitet Fabian Eckstein mit Lukas Külper als Stellvertreter. Simone Eckel übernahm die Schriftführung. Es fehlen Rechner Ferdinand Schreiner und Beisitzerin Bettina Schreiner. koe/Foto: koe

Zum ersten Mal in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach wurde eine Trennung zwischen Führung des Feuerwehrvereins und der Wehrführung durchgeführt. Zunehmende Belastungen für den Wehrführer Peter Karn und seinen bisherigen Stellvertreter Reiner Humpert haben den Vorstand der Wehr veranlasst, die Vereinsführung in andere Hände zu legen. Entsprechend wurden jetzt bei der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus der Wehr die neue Vereinsführung und die neuen Wehrführer unter der Leitung von Bürgermeister ***, Markus Moritz und Jens Eckel als Wahlausschuss gewählt. Für den Vereinsvorsitz gab es mit Fabian Eckstein nur einen Kandidaten, der einstimmig gewählt wurde. Für den stellvertretenden Vereinsvorsitzenden konnte die Versammlung sich zwischen Lukas Külper und Stefan Bitsch entscheiden. Ein eindeutiges Votum erhielt Lukas Külper mit 32 von 40 Stimmen. Rechner bleibt weiterhin Ferdinand Schreiner. Die Schriftführung übernimmt Simone Eckel von Erich Sauer. Bettina Schreiner ergänzt als Beisitzerin den Vorstand des Feuerwehrvereins, die das langjährige Vorstandsmitglied Herbert Weyhrauch ersetzt. Für das Amt des Wehrführers stand nur Peter Karn zu Wiederwahl. Nach 15 Jahren will er jetzt noch fünf Jahre weiter zur Verfügung stehen, dann aber müsse ein Nachfolger gefunden werden. Für seinen Stellvertreter kandidierten Ferdinand Schreiner und Jan Hendrik Humpert. Letzterer konnte mit 22 von 30 Stimmen die Wahl für sich entscheiden. Fabian Eckstein dankte nach dem Wahlvorgang dem Wahlausschuss und für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. koe/Foto: koe

Hauptversammlung aller Lautertaler Feuerwehren am 06.04.2018

Laut Information des Gemeindebrandinspektors (GBI) findet die Hauptversammlung (alle 5 Jahre) der Lautertaler Feuerwehren am 06.04.2018 um 19 Uhr im Gasthaus „Zur Traube“ in Reichenbach statt. Die Mitglieder der Einsatzabteilungen werden gebeten in Ausgehuniform pünktlich zur Hauptversammlung zu kommen. Sehen Sie sich hierzu auch die zugrundeliegende Feuerwehrsatzung der Gemeinde Lautertal an.

Eine genaue Tagesordnung liegt uns zur Zeit noch nicht vor. Der Bericht des Gemeindebrandinspektors und des Gemeindejugendwartes sowie die Wahl des Gemeindebrandinspektors und des Stellvertreters sind vorgesehen. Ebenso soll gemäß Bergsträsser Anzeiger vom 29.03.2018 die Satzung der Lautertaler Feuerwehren neu gefasst werden. Ernennungen, Verabschiedungen, Beförderungen sowie Grußworte und Beratungen von Anträgen stehen gemäß BA ebenfalls an.

 

Vorstand und Wehrleitung wurden neu gewählt

In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach e.V. wurde am 24.03.2018 sowohl der Vorstand als auch die Wehrleitung neu gewählt. Erstmals in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach wurde eine Trennung von Vorsitzenden und Wehrführern vorgenommen. Dies ist auch eine Folge der überzogenen bürokratischen Anforderungen an die Führungskräfte eines Vereins bzw. einer Feuerwehr.

Der neue Vereinsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Fabian Eckstein (Vorsitzender),
  • Lukas Külper (stv. Vorsitzender),
  • Ferdinand Schreiner (Rechner),
  • Simone Eckel (Schriftführerin) und
  • Bettina Schreiner (Beisitzerin).

Die Einsatzabteilung wählte ihre neue Wehrleitung.

  • Peter Karn (Wehrführer) und
  • Jan Henrik Humpert (stv. Wehrführer).

Wir gratulieren unseren Kandidaten zu Ihrer Wahl und wünschen Ihnen viel Erfolg für die kommenden 5 Jahre!

Einen ausführlichen Bericht zur Jahreshauptversammlung wird der Pressewart Walter Koepff in den kommenden Tagen noch einstellen.

Unterricht – Spineboard

Einen interessanten Unterricht erlebten die wenigen anwesenden aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach  am 14.03.2018. *** referierte über das Rettungsmittel „Spineboard„.

Dieses universell einsetzbare Rettungsmittel wird zur Zeit am häufigsten bei den Feuerwehren eingesetzt. Im Rettungsdienst selbst wird auf Grund der Anforderungen der Träger nach wie vor auf die altbekannte Schaufeltrage gesetzt. Erst langsam wird das Spineboard nachgerüstet. *** wies ausdrücklich auf verschiedene Ausführungen und Ausstattungsmerkmale des Spineboards hin, die wichtig beim täglichen Umgang mit dem Rettungsmittel sein können. Er bot mehrfach seine Unterstützung und Beratung bei der Anschaffung dieses Rettungsmittels an.

Bei den Feuerwehren wird es am häufigsten zur schnellen Rettung von Personen aus PKW oder LKW eingesetzt, aber auch zur Rettung in Gebäuden und in schwer zugänglichem Gelände. Es ist leichter einzusetzen als eine Schaufeltrage und der Patient kann darauf so fixiert werden, dass er sich kaum noch bewegen kann. Dies ist gerade bei einem Verdacht einer Wirbelsäulenverletzung von Vorteil.

Nach einer kurzen Präsentation mit entsprechenden Informationen und Bildern, durfte sich ein Kamerad als „Patient“ zur Verfügung stellen. Unter Anleitung von *** wurde dieser fachgerecht auf das Spineboard geladen und entsprechend fixiert. So konnte er, ohne dass es zu einem Verrutschen auf dem Spineboard kam, senkrecht aufgestellt und auch schräg gehalten werden. Das ganze ging auch für die unerfahrenen Kameraden überraschend schnell. Dank der verschiedenen Farben des Gurtsystems konnte es auch nicht zu irgendwelchen Verwechslungen beim Anlegen der Gurte kommen. Unter nachfolgendem Link sehen Sie den Film „Spineboard Anwendung ☆ Lehrvideo für Rettungssanitäter„. Zusätzlich können Sie sich das Dokument Spineboard Uebung (Quelle: Rettungsdienste Wiesbaden 2012) durchlesen.

Wehrführer Peter Karn berichtete von seiner Skepsis, als die „Schaltafel mit Gurten“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Bensheim eingeführt werden sollte. Doch seine Erfahrungen damit sind durchweg positiv, so dass er heute dieses Rettungsmittel als gut beurteilt.

Die Wehrleitung wird nach den anstehenden Wahlen am 24.03.2018 mit dem neuen Vorstand über eine Anschaffung für die Reichenbacher Wehr beraten. Diese soll die hauptsächlich im Felsenmeer zum Einsatz kommende Schleifkorbtrage zwar nicht ersetzen, jedoch als zusätzliches Rettungsmittel bei schweren Verletzungen zur Verfügung stehen oder bei einer Rettung von Personen bei Unfällen oder aus schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt werden.

Peter Karn dankte Sven Rascher für die Organisation des Unterrichtes und *** für den interessanten Vortrag.

   

Unterstützung Rettungsdienst / Tragehilfe

„Unterstützung Rettungsdienst / Tragehilfe“ war das Einsatzstichwort bei der Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach am 12. März 2018 um 09.19 Uhr. Einsatzort war der Seifenwiesenweg 20. Als der Einsatzleitwagen (ELW) mit dem stv. Wehrführer Reiner Humpert und der Mannschaftstransportwagen  (MTW) eintrafen, war der Rettungsdienst mit Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) bereits vor Ort. Infolge der Erkrankung der Patientin dauerte es einige Zeit, bis diese in den RTW gebracht werden konnte. Zwischenzeitlich erreichte auch der Wehrführer Peter Karn den Einsatzort. Nach ca. 1 Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder das Gerätehaus anfahren und den Einsatz beenden.

1. Felsenmeereinsatz 2018

Zum 1. Einsatz im Felsenmeer im Jahr 2018 wurde die Reichenbacher Feuerwehr am 03.03.2018 um 15:57 Uhr alarmiert. Der Einsatzort war unterhalb des Rettungspunktes 4. Infolge der Schwere der Verletzungen wurden gleichzeitig ein Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zum Einsatzort gesendet. Bereits bei der Anfahrt wurde bekannt, dass die verletzte Person nicht alleine aus den Felsen kommen kann. Wie bei Felsenmeereinsätzen üblich, fuhr der Einsatzleitwagen (ELW) direkt zur Einsatzstelle. Der Kommandowagen (Kdow) fuhr vorsichtshalber erst zum Rettungspunkt 5, falls sich die verletzte Person oberhalb des Rettungspunktes 4 befunden hätte. Währenddessen wartete das Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) am Parkplatz Römersteine auf das NEF, während der Mannschaftstransportwagen (MTW) mit Mannschaft den RTW zur Einsatzstelle führte. Das LF 10/6, ebenfalls mit Mannschaft, rückte mit dem NEF nach dessen Eintreffen am Parkplatz Römersteine zur Einsatzstelle nach. Knapp eine Stunde später war der Patient vor Ort versorgt worden und zum Transport ins Krankenhaus vorbereitet. So konnte die Einsatzbereitschaft der übrigen Einsatzkräfte im Gerätehaus aufgehoben werden. Nachdem der Rettungsdienst durch die Feuerwehr aus dem Gebiet des Felsberges heraus geleitet wurde, konnte der Einsatz einige Zeit später beendet werden.

Wassereinsatz

Am Morgen des 1. März 2018 wurde die FFW Reichenbach um 08:10 Uhr zu einem Wassereinsatz ohne Eile alarmiert. Der ELW rückte mit dem stellvertretenden Wehrführer Reiner Humpert und das LF 10/6 mit einer Besatzung von 1:5 aus. An der Einsatzstelle „Am Kieshügel 11“ lief das Wasser bereits großflächig über die Straße und war aufgrund der Temperaturen zu Eis gefroren. Auslöser für den Wassereinsatz war eine geborstene Leitung der Solaranlage, welche direkt an das Leitungsnetz angeschlossen war. Dadurch war über mehrere Tage eine sehr große Menge Wasser ausgetreten. Nach Erkundung der Einsatzstelle musste zunächst das ganze Haus stromlos geschaltet werden, da sowohl Außenwände, Decken und Fußböden mit Wasser vollgesogen waren. Danach wurde soweit als möglich Wasser aufgenommen und aus dem Haus geschafft. Jedoch ist das Haus infolge des abgeschalteten Stroms, der Nässe und der abgeschalteten Heizung bis auf weiteres nicht bewohnbar. Nach ca. 3,5 Stunden wurde der Einsatz beendet.

Text: Schreiner / Fotos: Eckel

 

 

„Die Idioten von der Feuerwehr …“

Sicher ist der Titel etwas provokativ, aber so wie im Anhang der Bürgerinformation „Müssen die immer mit Blaulicht und Martinshorn fahren? etwas überzogen geschildert, kommt es doch so häufiger vor.

Leider ist oft Unkenntnis und auch ein Mangel an Verständnis für Opfer und Helfer Ursache für diese Denkweise. Deshalb wollen wir mit dieser Information ein wenig für Aufklärung sorgen und hoffen insbesondere auf Verständnis für die Situation unserer Fahrer der Einsatzfahrzeuge, wenn diese mal wieder nachts mit „Krach“ zu einem Einsatz eilen. Und das immer ehrenamtlich und unentgeltlich zum Schutz unserer Mitbürger/innen!

Einsatzstatistik ist auf einem aktuellen Stand

Die Einsatzstatistik konnte heute auf einen tagesaktuellen Stand gebracht werden. Danach hat die Freiwillige  Feuerwehr Reichenbach seit ihrer Gründung am 3. April 1892 bis zum 31.12.2017  in 125 Jahren insgesamt 1.113 Einsätze absolviert.

Davon waren 146 Brandeinsätze, 841 Hilfeleistungen und 26 Fehlalarme. Von den 841 Hilfeleistungen wurden allein 304 im Felsenmeer geleistet.

Interessant ist auch die starke Zunahme der Einsätze in den letzten Jahren.  Nachfolgend eine Übersicht der Einsätze jeweils in einem Zeitraum von 25 Jahren (Jubiläumsjahre).

1892 bis 1917:   7   –   0,6 %

1918 bis 1942:   20   –   1,8 %

1943 bis 1967:   34   –     3,0 %

1968 bis 1992:   279   –   25,1 %

1993 bis 2017:   773   –   69,5 %

Alle Einsätze finden Sie unter „Einsatzabteilung > Einsatzstatistik„.

Ölspur in der Nibelungenstraße

Wegen einer angeblichen Ölspur in der Nibelungenstraße Höhe Hausnummer 243 wurde die Feuerwehr Reichenbach am 11.02.2018 um 17:31 Uhr alarmiert. Nachdem der Wehrführer Peter Karn mit dem Einsatzleitwagen (ELW) die Lage vor Ort erkundet hatte, wurde der Einsatz umgehend abgebrochen. Es wurden lediglich ein paar Tropfen Öl gefunden, die weder eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer noch für die Umwelt darstellten.

WarnWetter-App mit erweiterten Funktionen für aktive Mitglieder der Feuerwehren

Wie der Deutsche Feuerwehrverband in seinem Newsletter 01/2018 vom 1. Februar 2018 mitteilt, können Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren kostenlos die WarnWetter-App mit erweiterten Funktionen nutzen. Die notwendige Registrierung erfolgt über die Internetseite http://www.warnwetterapp.de/registrierung .

Auf dieser Seite schreibt der DWD:

„Der Deutsche Wetterdienst stellt den Organisationen im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz die WarnWetter-App mit erweiterten Funktionen zur Verfügung (sogenannte Pro-Version). Damit erfüllt er seinen gesetzlichen Auftrag, den Bund, die Länder und die Gemeinden und Gemeindeverbände bei der Durchführung ihrer Aufgaben im Bereich von Katastrophen- und Bevölkerungsschutz zu unterstützen.

Sofern Sie haupt- oder ehrenamtlich in einer gemeinnützigen Organisation im Auftrag eines öffentlichen Rechtsträgers im Bereich von Katastrophen- und Bevölkerungsschutz tätig sind, können Sie die WarnWetter-App mit den erweiterten Funktionen zur Darstellung umfassender Warn- und Wetterinformationen nutzen. Diese Funktionen stehen nach Eingabe eines Zugangscodes innerhalb der App zur Verfügung, sie sind analog den Funktionen der Vollversion, die via In App-Kauf verfügbar ist.
Das Herunterladen einer neuen App ist nicht notwendig.

Fordern Sie bitte mittels des Formulars Ihre Zugangsdaten an. Nach Prüfung und Bearbeitung erhalten Sie diese dann per E-Mail zugesandt. Aufgrund der hohen Zahl an Anfragen, kann die Bearbeitung zurzeit leider mehrere Tage in Anspruch nehmen, wir bitten diesbezüglich um Ihr Verständnis.
* Ggf. bei Nichterhalt der Bestätigungsmail bitte einmal im Spam-Ordner nachsehen.“

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Kaminbrand auf der Kuralpe

Nur ein Teil der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach wurde am Mittwochnachmittag (03.01.2017, gegen 16 Uhr) zum ersten Einsatz im Jahr 2018 alarmiert. Sie wurden wegen eines Kaminbrandes auf der Kuralpe durch die Feuerwehr Beedenkirchen angefordert. Benötigt wurde die Wärmebildkamera der Reichenbacher Kameraden, um letzte Glutnester aufzuspüren und ablöschen zu können.

Dazu sind dann lediglich 3 Einsatzkräfte, einschließlich des Gemeindebrandinspektors Bernd Röder, mit dem Kommandowagen (Kdow) ausgerückt.

2 Einsätze zum Jahresende

Nachdem es die letzten Wochen keinen Einsatz für die FFW Reichenbach gegeben hatte, musste sie in den letzten Tagen des Jahres gleich zweimal ausrücken.

Am 29.12.2017 wurde die Wehr um 19:52 Uhr durch den Rettungsdienst zur Tragehilfe in die Knodener Straße 6 nachgefordert.

Zu einem Brandeinsatz in der Felsenmeerschule, ebenfalls in der Knodener Straße, wurde die Feuerwehr am 30.12.2017 um 11:47 Uhr alarmiert. Zum Glück stellte sich dieser Einsatz jedoch als Fehlalarm heraus. So konnte der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach e.V. wünscht all ihren Mitgliedern, Freunden und der gesamten Bevölkerung Lautertals ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedliches neues Jahr 2018.

Wir danken allen, die uns auch in diesem besonderen Jahr mit dem Doppeljubiläum – 125 Jahre Feuerwehr und 50 Jahre Jugendfeuerwehr  – wieder auf verschiedenste Art und Weise geholfen haben. So hoffen wir auch in Zukunft auf Unterstützung seitens unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Denn nur mit Ihrer Hilfe kann die Feuerwehr kompetente Hilfe in Notsituationen leisten.

Besonders würden wir uns natürlich freuen, wenn auch Sie sich dazu entschließen könnten uns aktiv oder fördernd zu unterstützen.

Tipps für eine sichere Advents- und Weihnachtszeit finden Sie ab sofort unter „Bürgerinformationen„.

 

Ihre Freiwillige Feuerwehr Reichenbach e.V.

Baustelle behindert Feuerwehr

Am 09.11.2017 wurde im Brandauer-Klinger-Weg in Höhe des neu errichteten Bauhofgebäudes eine Baustelle in der Mitte der Straße eingerichtet. Eine Durchfahrt wurde über den ehemaligen Mitarbeiterparkplatz des Bauhofes realisiert.

Die Freiwillige Feuerwehr wurde ebenso wie Inhaber von Firmen im Brandauer-Klinger-Weg im Vorfeld nicht über diese Maßnahme unterrichtet. Dadurch konnten keine Vorkehrungen für Lieferanten der Firmen und mögliche Einsätze der Feuerwehr getroffen werden.

Zudem ist die eingerichtete Durchfahrt für größere, insbesondere längere Fahrzeuge zu schmal. Am Abend wurde daher seitens der Feuerwehr geprüft, ob und wie eine Durchfahrt mit den Einsatzfahrzeugen möglich ist. Natürlich nicht unter Einsatzbedingungen, die immer wieder eine zusätzliche Beanspruchung für den Maschinisten darstellen. Und das im Dunkeln und ggf. bei Regen, der die Sicht zusätzlich erschwert.

Eine Durchfahrt ist möglich, jedoch aufgrund der Enge mit entsprechender Zeitverzögerung. Es bleibt zudem zu hoffen, dass der lose Untergrund bei der Belastung mit den bis zu 14.5 Tonnen schweren Fahrzeugen nicht in die Baugrube abrutscht und es dadurch zu Schäden an Fahrzeugen und verletzten Personen kommt.

Die Wehrleitung hat nach der Durchfahrtprüfung eine Anfrage an die Gemeindeverwaltung abgegeben und darin ihr Bedauern über die fehlende Information und Absprache im Vorfeld zur Kenntnis gegeben. Es ist bisher auch nicht bekannt, wie lange diese Baumaßnahme dauern soll.

Infolge der Einschränkungen für die Feuerwehr hat die Wehrleitung die Einsatzkräfte per SMS darüber informiert, dass die Anfahrt bis auf Widerruf zum Gerätehaus im Einsatzfall über die Straße „Auf der Insel“ erfolgen soll, so dass es nicht zu einem Begegnungsverkehr mit den ausrückenden Fahrzeugen kommt. Eine gegenseitige Behinderung und Gefährdung soll damit ausgeschlossen werden.

Die Freiwillige Feuerwehr bittet die Anwohner der Straße „Auf der Insel“ um Verständnis für diese Maßnahme und hofft auf rücksichtsvolles Parken, so dass die Einsatzkräfte ohne größere Behinderung im Einsatzfall die Straße auch nutzen können.

Text: Ferdinand Schreiner

Fotos: Daniel Noller

Fotos: Ferdinand Schreiner

Menschenrettung zuerst

Dichter Qualm stieg aus allen Ritzen des Daches einer Werkshalle der Firma Röder in Reichenbachs Seifenwiesenweg. Eine Verpuffung bei Elektroarbeiten in der Fahrzeughalle hatte zu einer starken Verqualmung des Gebäudes geführt, in dem sich vier Personen befanden. So die Ausgangslage für die Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach, die von interessierten Bürgern beobachtet wurde. Unter der Einsatzleitung von Jan-Henrik Humpert drangen gleich nach dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges an der Brandstelle Feuerwehrleute unter Atemschutz in den verqualmten Komplex vor, um nach den vier vermissten Personen zu suchen. Eine wurde Dank Wärmebildkamera in einem Wohnwagen entdeckt, eine andere befand sich in einer Arbeitsgrube. Alle vier konnten schnell geborgen und den medizinischen Rettungskräften übergeben werden. Währenddessen gingen die Löschtrupps mit mehreren Strahlrohren daran den Brand zu bekämpfen. Die Mannschaft des zweiten Löschfahrzeuges sorgte mit einer Wasserwand vom Kochengraben aus für die Kühlung des Gebäudes. Versorgt mit Wasser wurden die Löschfahrzeuge über eine Schlauchleitung aus einem Unterflurhydranten im Seifenwiesenweg, die die Mannschaft des Gerätewagens aufgebaut hatte. Eine Multifunktionsleiter kam noch zum Einsatz, da die elektrisch betriebenen Rolltore per Hand geöffnet werden mussten; der Strom wäre im Ernstfall abgestellt worden. Danach konnte der Qualm mit einem Belüfter aus dem Gebäude vertrieben werden.

Eine kurze Manöverkritik erfolgte nach gelungenem Einsatz noch vor Ort. Einsatzleiter Jan-Henrik Humpert war mit der Arbeit seiner Feuerwehrkameraden und –kameradinnen zufrieden. Wehrführer Peter Karn bemängelt vor allem den „mehr als bescheidenen Digitalfunk“, der in Reichenbach nur eingeschränkt funktioniere. Karn dankte der Firma Röder für die Bereitstellung des Übungsobjektes.

Nach der Aufrüstung der Einsatzfahrzeuge im Gerätehaus lobte Gemeindebrandinspektor Bernd Röder die Reichenbach Wehr nicht nur für die erfolgreiche Übung sondern auch für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Für ihre Unterstützung der Wehr dankte er auch den anwesenden Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung sowie der Jugendfeuerwehr. Besonders begrüßte er den Ehrenvorsitzenden Dieter Horn. Peter Karn wies noch auf die vorweihnachtliche Feier am 25. 11. in der Traube hin. Ferner würden noch Helfer für die Begleitung der Laternenumzüge zum Martinstag gesucht. Mit von Grillmeister Bernd Müller gegarten Würstchen und Steaks stärkten sich die Feuerwehrleute zum Abschluss. koe/Fotos: koe

              

Person eingeklemmt in PKW

Am 27.10.2017 um 15:40 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach mit obiger Meldung zu einem Verkehrsunfall auf der B 47 in Höhe des Anwesens Nibelungenstraße 344 alarmiert. Dabei war ein Fahrzeug zunächst von der Straße abgekommen, gegen ein parkendes Fahrzeug und anschließend gegen eine Hauswand geprallt. Sehr zeitnah erreichte das Tanklöschfahrzeug mit schwerem Rüstsatz die Einsatzstelle. Dort stellte sich heraus, dass jedoch alle Insassen der beteiligten Fahrzeuge bereits alleine diese hatten verlassen können. Sie wurden dem fast zeitgleich eintreffendem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Nachdem ausgelaufene Flüssigkeiten mit entsprechendem Bindemittel abgestreut und der Verkehr kurzfristig geregelt wurde, konnte der Einsatz beendet werden.

Abschlussübung am Samstag, den 28.10.2017 um 14:30 Uhr

Die Wehrleitung erinnert auch auf diesem Wege noch einmal an die am kommenden Samstag stattfindende jährliche Abschlussübung.

Sie bittet insbesondere die Mitglieder der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr und der Alters- und Ehrenabteilung um zahlreiches Erscheinen.

Insbesondere ist aber auch die Bevölkerung zur Abschlussübung eingeladen, um sich über den Ausbildungs- und Ausstattungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach ein Bild zu machen.

Treffpunkt ist das Gerätehaus im Brandauer-Klinger-Weg 5 in Reichenbach.

Polizei und Rettungskräfte – Stark für dich. Stark für Deutschland

Polizei und Rettungskräfte – Stark für dich. Stark für Deutschland

Polizei und Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz für jeden von uns – und doch werden sie mitunter an ihrer Arbeit gehindert, beleidigt oder angegriffen. Mit der Kampagne „Stark für Dich. Stark für Deutschland“ möchte das Bundesministerium des Innern das gesellschaftliche Klima gegenüber uniformierten Polizei- und Rettungskräften verbessern.

Lesen Sie dazu mehr auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern (BMI)

oder schauen Sie sich dazu die entsprechenden Spots auf YouTube an.

Richtiges Verhalten bei überfluteten Räumen

Im kürzlich veröffentlichten Newsletter des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) wurde kurz auf das Thema „richtiges Verhalten bei überfluteten Räumen“ hingewiesen. Da es auch in Lautertal immer wieder einmal zu Überschwemmungen kommen kann, wollen wir Sie zumindest kurz auf die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen hinweisen.

Aber nicht nur durch Unwetter, sondern auch durch Schäden an Wasser- oder Abwasserleitungen kann es zu überfluteten Räumen kommen. Und immer dort, wo Wasser und Strom zusammen kommen können, entsteht Lebensgefahr für Personen.

Schauen Sie deshalb mal auf unsere Seite „Bürgerinformationen“ und lesen Sie mehr zu diesem Thema.